Blumen werden als Zeichen der Liebe und Verbundenheit verschenkt. Auf Umwelt und Gesundheit wirkt sich das leider schädlich aus. Die meisten Blumen werden in Monokulturen gezogen, in denen sich Schädlinge besonders rasch ausbreiten. Damit möglichst kein Schädling überlebt und die Blumen verunstalten kann, wird vorbeugend und in großen Mengen mit Pestiziden gearbeitet. Auf Tulpen werden z. B. bis zu 90kg Pestizide pro Hektar eingesetzt, bei Getreide im Vergleich dazu um die 2kg pro Hektar. Die meisten Blumen sind außerdem weit gereist, denn nur ein geringer Teil kommt aus heimischen Gärten.
Die Gesetzgebung für Pestizide orientiert sich nicht an der Gesundheit der KonsumentInnen, sondern am Wirkungsgrad. Die Festlegung der Höchstgrenzen orientiert sich an Best-Practice Erfahrungen, das gesundheitliche Wohl wird nachgereiht.
99 Prozent der eingesetzten Pestizide treffen nicht die Zielorganismen
Nur ca. ein Prozent der eingesetzten Pestizide erreichen wirklich die beabsichtigte Wirkung, die Monokulturen produktiv zu halten. 99 Prozent der Pestizide treffen nicht die Zielorganismen, sondern andere Pflanzen, Tiere und Menschen. Pestizide gefährden unsere Gesundheit.
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UmweltGlobal2000 1 year ago