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Finanzkrise: Der Weg in den Staatsbankrott?

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Uploaded by on Sep 30, 2008

Kaum jemand macht sich darüber Gedanken, woher Geld kommt.

Es wächst nicht auf Bäumen, doch ständig vermehrt es sich durch Zinsen.

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Uploader Comments (keuronfuih)

  • Geld wird zum Beispiel dadurch geschaffen, wenn jemand sein Geld zur Bank auf ein Sparkonto legt. Ein anderer wiederum benötigt Geld und nimmt dieses Geld als Kredit auf. Nun hat sich dieses Geld vermehrt; der eine besitzt es auf seinem Sparkonto, der andere hat es als Kredit auf der Hand. Der Zins hat nur einen indirekten Einfluss. Ist er tief, werden mehr Kredite aufgenommen, weil diese billiger sind und dieser Prozess beschleunigt sich.

  • ...unter normalen Voraussetzungen wäre das, was sie hier beschreiben ein Bilanzbetrug, oder?

Top Comments

  • Die BRD GmbH ist insolvent. brd-matrix de

  • das ziel des kapitalismus ist machterhalt, daher führt wohl kein weg am krieg vorbei

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All Comments (75)

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  • @larsjune1

    Also ich sehe seit 1950 kein Expotentielles Wachstum der Steuereinnahmen eher einen an das Wirtschaftswachstum gekoppelten linearen Zuwachs.... Es gibt ja sowas wie den sog Spitzensteuersatz, die Einnahmen werden ab einer bestimmten Summe nicht mehr höher d.h. Prozentual besteuert....

  • ich denke derzeit übrigens, dass nur die geldschöpfung gegen zinsen fatal ist und verboten gehört, nicht aber die verleihung bereits vorhandenden geldes gegen zinsen.

  • und jetzt der hammer: "...Dennoch bleibt festzuhalten, dass der Zinseszins nicht zwangsläufig zu einem realen Schuldenanstieg führt, da auch die Einnahmenseite des Staatshaushaltes (Steuern) einem expotentiellen Wachstum unterlegen ist. Die Zinszahlungen des Staates sind die Gewinne seiner Gläubiger. Die Gläubiger wiederum sind Bürger des Staates, welche besteuert werden können..." na dann ist ja alles gut!?

  • "...Der Zinseszinseffekt gilt als Hauptgrund für das Anwachsen der Staatsschulde]. Die Staatsschulden und die Zinslasten wachsen auf Grund mathematischer Gesetzmäßigkeiten (...) nicht linear, sondern mit progressiver Eigendynamik in Höhe des Zinseszinssatzes (exponentielles Wachstum). Seit 1965 wurden, mit wenigen Ausnahmen, die fälligen Zinszahlungen nicht mit eigenen Mitteln (z.B. Steuereinnahmen), sondern über erneute Kreditaufnahmen gedeckt..."

  • ...sozusagen automatisch erhöht, ohne dass es einer ausgabenbedingten Neuverschuldung bedarf. „Als Warnzeichen muss insbesondere gelten, dass der Anstieg der Schuldenquote in den letzten Jahren (…) wesentlich mit der hohen Zinsbelastung zusammenhängt. Damit nährt sich die Verschuldung aus sich selbst heraus"[5]. Die Neuverschuldung dient infolge des fortgeschrittenen Stadiums der Staatsverschuldung faktisch nur noch der Finanzierung der von ihr selbst erzeugten Zinslast..."

  • "...Werden Schuldzinsen nicht beglichen, führt dies bei Kreditinstituten als Gläubiger oder im Kontokorrentwesen zu ihrer Kapitalisierung, die eine zukünftige Mitverzinsung auch der kapitalisierten Schuldzinsen zur Folge hat. Dadurch ergibt sich ein exponentieller Anstieg der Gesamtverschuldung. Diese Entwicklung hat die Deutsche Bundesbank bei den öffentlichen Haushalten untersucht und gelangt zu dem Ergebnis, dass sich die öffentliche Verschuldung wegen der hohen Zinsbelastung ...

  • "...Das BGB verbietet generell die Berechnung von Zinseszinsen (§ 248 Abs. 1 BGB), indem es derartige Rechtsgeschäfte für nichtig erklärt. Nur Kreditinstitute sind von diesem Verbot ausgenommen (§ 248 Abs. 2 BGB). Mit dem Verbot soll eine übermäßige, schwer durchschaubare Zinskumulation gerade auch im Verzugsfall (§ 289 Satz 1 BGB) verhindert werden..."

  • ja, die banken haben da ein perpetuum mobile zur geldvermehrung (=schuldenvermehrung) geschaffen. aber mehr als das, weil die geldmenge durch die geldschöpfung durch zinsen nämlich exponentiell wächst. das fehlt im video. hier mal einige bemerkenswerte zitate aus dem wikipedia-eintrag zu "zinseszins":

  • Das rumgejude geht bis zum Zusammenbruch des Finanzsystems munter weiter.

  • SEIT IHR WACH!!!!

    „Wenn ihr weiterhin die Sklaven der Banken sein wollt und für eure eigene Versklavung bezahlen wollt, dann lasst die Banken weiterhin das Geld erschaffen und die Kredite kontrollieren.“ Sir Josiah Stamp, Direktor der Bank of England, 1928 bis 1941

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