"Ungarn - Umbau total":
Vor eineinhalb Jahren feierte die rechtsnationale Bürgerunion Fidesz unter Ministerpräsident Viktor Orbán einen fulminanten Wahlsieg. Mit einer verfassungsgebenden Zwei-Drittel-Mehrheit zementiert Orbán seither systematisch seine Macht und die seiner Partei. Sämtliche Beamte, die nicht nachweislich Fidesz-Sympathisanten sind, haben über Nacht ihre Jobs verloren. Orbán ändert mit Hilfe seiner Zwei-Drittel-Mehrheit auch die Verfassung. Eine allmächtige Medienbehörde, die nur aus treuen Gefolgsleuten besteht, überwacht die Berichterstattung in Ungarn.
Orbán stellt das Land regelrecht auf den Kopf, auch in der Wirtschaftspolitik. So etwa hat Orban ein Gesetz verabschieden lassen, wonach Inhaber von Fremdwährungskrediten ihre Kredite zu einem von der Orbán-Regierung festgelegten, sehr günstigen Wechselkurs zurückzahlen können. Besonders betroffen sind die österreichischen Banken, die noch heuer mit einem Verlust von hunderten Millionen Euro rechnen müssen.
Eigenwillig ist auch Orbáns Steuerpolitik, die meist so gestaltet ist, dass vor allem ausländische Konzerne zur Kassa gebeten werden. Warnungen der Investoren, dass Orbáns Wirtschaftspolitik der ungarischen Wirtschaft schadet und die Sorgen vieler Politologen, dass der charismatische Ministerpräsident demokratische Gepflogenheiten immer häufiger und immer schwerer verletzt, ignoriert Viktor Orbán. Er fühlt sich als Revolutionär, dazu berufen, ein Land ganz nach seinen persönlichen Vorstellungen zu verändern: Es ist Orbáns rechte Revolution.
Quelle: ORF
@Survivor1988 Solche unqualifizierten Kommentare könnte man sich sparen. Sie tragen nicht zur einer sachlichen Diskussion bei und schaden einem Menschen, der mit der angedeuteten Ideologie nichts zu tun hat. Zudem ist es Rufschädigung.
PetoeDH 1 month ago
der bei 4:10 hat zumindest seine gesichtsbeharung angepassr^^
Survivor1988 1 month ago