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Theodor W. Adorno: Jargon der Eigentlichkeit 2/7

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Uploaded by on Jun 27, 2008

Theodor W. Adorno:

Jargon der Eigentlichkeit 2/7

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All Comments (16)

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  • @MrNotyag Danke für den Tipp: ihre Biographie zwingt diese Männer offensichtlich dazu, gezielt aneinander vorbei zu reden. Nur weil der Schüler ab einem bestimmten Entwicklungsstand die Schule und den Lehrer nicht mehr braucht, sie sich also im besten Falle für ihn überflüssig gemacht haben, wird sie doch niemand als Institution in Frage stellen.

  • @MrNotyag Danke, ich bin meines Zeichens Historiker und war im Todesjahr Adornos sieben Jahre alt, vielleicht schon allein deshalb habe ich die Kritische Theorie nie ganz abgeschrieben und hatte entsprechende Annäherungsprobleme auch mit Heidegger.

  • @MrNotyag Was die Skepsis gegen die Polemisierer betrifft, haben wir etwas gemeinsam. Ich schätze Nietzsche sehr hoch und wurde gerade von Adorno auf eine nähere Auseinandersetzung mit Heidegger gestoßen.

    Ich bin nur sehr empfindlich, was das Vokabular betrifft: die Sprache der Nürnberger Gesetze sollte zumindest in Anführungsstriche oder kursiv gesetzt werden.

  • @MrNotyag Viertels-, Halb- oder Volljude gehört wieder in einen ganz anderen Jargon. Im Übrigen sehe ich nicht so sehr Heidegger, als vielmehr seine nach Gefolgschaft dürstenden Anhänger im Visier; angesprochen fühlen dürfen sich auch die Authentizitisten unserer Tage. Wer aber hätte es wagen dürfen, Nietzsche einen halbgebildeten Jargonplauderer zu nennen? Vielleicht der unsägliche Schlechta, der den Aphoristiker in ein die Systematik pressen wollte?

  • @MrNotyag Nein! Adorno mag Heidegger in vielerlei Hinsicht verachtet, doch wohl kaum beneidet haben.

  • Ich muss bei dem, was er sagt, ständig an diese ganzen "gelehrten" Texte denken, die ich in meinem Studium (Pädagogik) lesen muss...

    Und ich finde seine schwere Sprachweise sehr angenehm, weil intensives Zuhören dann wirklich Freude macht, jedenfalls mir.

  • Wo der Deutsche fehlt, fehlt er als Faschist und verdient das Verbot seiner Unverschämtheit zur Verhinderung "erneuter Zusammenrottung", ganz unprätentös und laizistisch aus der Höhe moralischer Erhabenheit hinab gepredigt.

  • Schon krass im professoralen Duktus die Kollegen zu schmieren.

  • krass wahre worte

    doch schwer zu verstehen

  • Ich lebte lang genug, um mich an solchen Worten zu laben.

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