Uploaded by diewahrereligionde on Jan 25, 2008
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Ein Bittgebet(Dua=etwas bitten von Allah) von Ribery...
Nach den unterklassigen Stationen US Boulogne, Olympique Alès und Stade Brestois unterschrieb er im Jahr 2004 seinen ersten Profivertrag beim FC Metz. Am 7. August 2004 gab Ribéry im Spiel gegen den FC Nantes sein Debüt in der Ligue 1. In Metz spielte er unter Trainer Jean Fernandez eine hervorragende Hinrunde und war bester Vorlagengeber. Für fünf Millionen Euro holte ihn Galatasaray Istanbul im Januar 2005 an den Bosporus, wo er sich prompt einen Stammplatz erkämpfte. Während der FC Metz ohne Ribéry beinahe in die Ligue 2 absteigen musste, erspielte er sich große Sympathien in der Türkei. Mit Galatasaray gewann er 2005 auch seinen ersten Titel: zu deren 5:1 im Endspiel um den Türkischen Pokal steuerte Ribéry ebenfalls einen Treffer bei.
Zu Beginn der Saison 2005/2006 gelang es Olympique Marseille, sich seine Dienste zu sichern, da Franck Ribéry vor der Presse erklärt hatte, dass er vom türkischen Erstligisten bereits seit Februar keinen Lohn erhalten habe, wodurch er den Vertrag auflösen könne. Dies bedeutete, dass Ribéry ablösefrei zu Olympique Marseille wechseln konnte. Galatasaray leitete dagegen rechtliche Schritte ein und bestritt die Version Ribérys. Am 25. April 2007 urteilte der Internationale Sportgerichtshof (CAS), dass der ablösefreie Wechsel Riberys rechtens gewesen sei und Galatasaray keine Ablöse erhalten werde.
Viele Bundesliga-Profis ziehen ihre Kraft für ihre sportlichen Leistungen aus ihrer Religion. Darunter sind vor allem Südamerikaner, aber auch der deutsche Christ Gerald Asamoah oder der französische Muslim Franck Ribéry, umjubelter Neuzugang im katholischen Bayern. Beim Ligapokal sahen die TV-Zuschauer erstmals wie der technisch versierte Mittelfeldmann vor dem Anpfiff mit offener Handhaltung Kraft im Gebet suchte. Der Glaube führt die Profis zu Erfolgen und hilft ihnen bei Niederlagen oder Verletzungen.
Kraft zieht Ribéry aus seiner Familie und seinem Glauben. Mit 15 konvertierte er zum Islam, seitdem betet er. Spätestens Anfang September wird „Bilal, so sein muslimischer Name, mit Ehefrau Wahiba und Töchterchen Hiziya sein neues Zuhause in Grünwald beziehen. Dann soll es auch mit seinen Deutschkenntnissen voran gehen.
Vier Wochen ist Franck Ribéry erst beim FC Bayern, doch so schnell wie der 24 Jahre alte Franzose aus Boulogne-sur-Mer dürfte wohl kein anderer Spieler zuvor die Herzen der Fans erobert haben. Nicht nur wegen seiner Spielweise ist der Vize-Weltmeister derzeit in aller Munde, auch durch seine positive Art steht der Neuzugang des Rekordmeisters im Mittelpunkt. „Er ist ein Gewinn für den Mannschaftsgeist, da wo er auftritt ist Leben, berichtet Trainer Ottmar Hitzfeld über Ribéry.
Der dribbelstarke und pfeilschnelle Offensivspieler hat auch eine andere, nachdenkliche Seite. Noch vor wenigen Jahren sah es danach aus, als würde die angestrebte Karriere als Profifußballer scheitern. „Mein schwerstes Jahr hatte ich, als ich in der dritten Liga in Alès gespielt habe, meinte er rückblickend.
Mit nicht einmal 19 Jahren zog es ihn aus dem Norden Frankreichs ins knapp 1.000 Kilometer entfernte Alés. „Ich hatte wenig Geld und musste komplett für mich selbst sorgen. Dann hatte der Verein Geldprobleme und wir bekamen unsere Gehälter nicht mehr. Ribéry zog zurück zu seinen Eltern und arbeitete sogar drei Monate mit seinem Vater als Straßenarbeiter, „um aus diesem Tief herauszukommen. Alès meldete am Saisonende Insolvenz an.
Kaum fünf Jahre später steht er auf dem bisherigen Höhepunkt seiner Karriere. Für gut 25 Millionen Euro wechselte Ribéry von Olympique Marseille nach München und gilt schon jetzt als der neue Superstar der Bundesliga. „Das ist keine Rolle, die ich speziell für mich sehe und die ich annehmen möchte, gibt sich der mit einem Millionen-Vertrag ausgestattete Franzose bodenständig.
Er habe sich trotz seines Ruhmes „nicht verändert, ich bin der Gleiche geblieben. Ich lache gerne jeden Tag und ich habe das Bewusstsein, dass es anderen nicht so gut geht wie mir. Aus diesem Grund steht für ihn der Auftrag als Fußballspieler und nicht der des Popstars im Vordergrund. „Ich will hier ernsthaft arbeiten, meinen Job erledigen, Spaß haben, den Fans Spaß bieten und Meister werden.
(Quelle: www.fcbayern.t-com.de)
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