05.10.2009 - Weißwasser gegen Crimmitschau 4:2

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Uploaded by on Oct 5, 2009

Füchse erkämpfen sich den Sieg im Sachsenderby




Lausitzer Füchse - ETC Crimmitschau 4:2(0:0;1:1;3:1)
Die Lausitzer Füchse konnten sich erst nach dem Tor zum 4:2 in der 60.Minute, 8 Sekunden vor dem Ende, sicher sein, dass alle 3 Punkte im ersten Sachsenderby der Saison im Fuchsbau bleiben. "Eigentlich wollten wir den 5er-Block weiter nach vorne schieben, um mehr Druck zu erzeugen. Dies gelang uns aber nicht und wir fingen uns Konter ein. Im zweiten Drittel habe ich die Mannschaft defensiver eingestellt, ohne dass wir die Konter verhindern konnten.
Das Team hat aber eine hohe Laufbereitschaft gezeigt und "Maccer" hat uns im Spiel gehalten. Mit Glück haben wir das Spiel gewonnen." - so die Einschätzung von Füchse-Trainer Dirk Rohrbach.
Die Füchse begannen wie gewohnt mit offensiven Aktionen in den ersten Minuten. Doch die Eispiraten verstanden es durch aggressives Forechecking, die Räume eng zu machen. Der erhoffte Anfangsdruck kam nicht zustande. So blieb das Drittel arm an Höhepunkten. Nach einem Stockbruch bei Steingroß kamen die Gäste in Unterzahl in der 7.Minute zur besten Chance der ersten 20 Minuten. Andy Contois erlief sich den Puck, scheiterte aber bei seinem Solo am hervorragenden Füchse-Keeper Ryan MacDonald.

Auch im Mittelabschnitt neutralisierten sich beide Mannschaften durch ihre defensive Spielweise. Doch in der 32.Minute entschied HSR Lenhard zur Überraschung der Füchsefans nach einem Solo von Ballantyne auf Penalty. Diesen verwandelte der junge Robby Hein erstaunlich clever zum 1:0 für die Gäste. Danach wurden die Füchse mutiger und entschlossener. Selbst bei Spielergleichzahl sah es phasenweise wie Powerplay aus. Chris Straube`s Erfahrung war es, die die Lücke zum Ausgleichstreffer freimachte. Er traf nach Zuspiel von Wiecki mit einem Schuss von der blauen Linie in der 35.Spielminute. Weitere Chancen blieben ungenutzt.

Im Schlussdrittel sah man zeitweilig wieder die starke Heimmannschaft der ersten 3 Heimspiele. Erst traf Danny Albrecht in der 47.Minute, als er einen Schuss von Sven Valenti unhaltbar abfälschte, und nur 121 Sekunden später erhöhte Carsten Gosdeck mit einem "Hammer" aus dem Bullykreis. Die Vorentscheidung schien gefallen, doch die Westsachsen gaben nicht auf und dominierten die letzten 10 Minuten des Spiels. In der 51.Minute nutzten sie ein Überzahlspiel zum Anschlusstreffer durch Brahmanis. Dabei blieb es bis zur Schlusssirene, obwohl bei einigen Aktionen der Eishockeygott ein Weißwasseraner war. Die Schlussoffensive der Gäste wurde durch eine Strafe zum Glück geschwächt. Trotzdem nahm Gästetrainer Hynes seinen Torhüter raus, um bei 5 gegen 5 noch ausgleichen zu können. Mehrere Schussversuche der Gastgeber in Richtung leeres Tor blieben erfolglos, bis Mike Sullivan 8 Sekunden vor Schluss die Füchsefans und Trainer Rohrbach erlöste.

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