Hamburgs Innensenator Udo Nagel warnt in der 16. Episode des Senats-Videopodcasts vor einer Verharmlosung der Scientology Organisation und setzt sich für die Prüfung ein, ob die Organisation verboten werden kann. In dem rund zwei Minuten langen Beitrag weist der Senator auf die verfassungsfeindlichen Bestrebungen der Scientology Organisation und deren Gefährlichkeit für unsere Demokratie hin.
Die Scientology Organisation hat in Hamburg nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes etwa 750 Mitglieder. Sie ist keine Religionsgemeinschaft und strebt eine Gesellschaft an, die mit den Grundsätzen unserer freiheitlichen Demokratie nicht vereinbar ist.
Anlässlich des aktuellen Podcasts appelliert Innensenator Udo Nagel an die Bürger: "Lassen Sie uns gemeinsam für unsere Demokratie einstehen und jeder verfassungsfeindlichen Tendenz eine klare Absage erteilen." Für die Sicherheit der Menschen in unserer Stadt sei die hervorragende Arbeit der Arbeitsgruppe Scientology und des Verfassungsschutzes unverzichtbar. Der Senator kündigt an, die Frage eines Verbots von Scientology auf der nächsten Innenministerkonferenz zu thematisieren.
In Hamburg hatten die Scientologen ja lange Zeit ihr Hauptgebäude am Steindamm. Dort schnackte mich zuweilen ein Scientologe an, ob ich nicht mal reinkommen möchte. Bei jedem Wetter stand der da. Nun hat Scientology Hamburg einen Sitz mitten in der City. Letzte Woche sah ich ebendiesen Typen dort stehen, Mönckebergstraße, zum Ankobern wie weiland am Steindamm. Seit 20 Jahren muss er Passanten kobern. Was ist bloß sein zu büßendes Verbrechen gewesen?
lieberso 4 years ago 3