Menschenfleisch Restaurant Flime entpuppt sich als Kampagne des Vegetarierbund Deutschland

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Uploaded by on Sep 3, 2010

http://www.facebook.com/vebu.de
„In jedem Stück Fleisch steckt auch ein Stück Mensch"
Die Ankündigung zur Eröffnung eines angeblichen Menschenfleisch-Restaurants mit dem Namen „Flimé" in Berlin sorgte seit einigen Wochen für große Aufmerksamkeit. Nicht zuletzt durch skurrile Annoncen, in denen nach freiwilligen Spendern und aufgeschlossenen Chirurgen für ein Restaurant gesucht wurde, sowie einer Ebay-Versteigerung mit vermeintlicher Menschenfleischpastete. Gestern noch gab es für ganz Berlin eine flächendeckende Werbekampagne auf Infoscreens. Heute entpuppte sich auf der Pressekonferenz die wahre Geschichte. Dabei steht die Abkürzung „Flimé" für „Fleisch isst Menschen". Der Vegetarierbund möchte mit der eindrucksvollen Menschenfleisch-Aktion auf all die Millionen Menschen aufmerksam machen, die durch den weltweiten Fleischkonsum in Mitleidenschaft gezogen werden. Fakt ist, dass alle 3,6 Sekunden ein Mensch an Unterernährung stirbt, während ein Großteil der Getreideerträge an sogenannte Nutztiere verfüttert wird. „Ob Welthunger, Klimawandel, Wasserknappheit, Regenwaldabholzung, Tierseuchen oder Wohlstandskrankheiten -- all diese großen, globalen Problemen werden durch unseren hohen Fleischkonsum verursacht oder verschärft. Über diese Tatsachen macht sich im Alltag kaum einer Gedanken. Deshalb war es nötig, eine solche kreative Kampagne ins Leben zu rufen", so Sebastian Zösch auf der vielbesuchten Pressekonferenz heute morgen. Dass die Nutztierhaltung weltweit mehr klimaschädliche Treibhausgase als der gesamte Verkehrssektor erzeugt, ist hinlänglich bekannt. Dass unser Fleischkonsum auch eine enorme Mengen an Wasser -- nämlich 15.000 Liter Wasser pro Kilogramm Rindfleisch verbraucht, während gleichzeitig zwei von fünf Menschen keinen dauerhaften Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, machte Herr Zösch besonders deutlich. Durch eine fleischfreie Ernährung hingegen könnten wir unseren derzeitigen Wasserverbrauch halbieren.
Unser hoher Fleischkonsum ist auch Hauptursache für die Rodung des Regelwaldes. So werden pro Minute ca. 38 Fußballfelder Regenwald abgeholzt -- der Großteil der Flächen wird für Weideflächen oder Futtermittelanbau genutzt. Auch Tierseuchen die auf den Menschen übertragen werden und Zivilisationskrankheiten hängen mit dem übermäßigen Konsum tierischer Lebensmittel zusammen. Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht und sogar verschiedene Krebsarten sind auf den Fleischkonsum zurückzuführen und beeinträchtigen die Lebenserwartung. Eine pflanzenbetonte Ernährungsweise fördert dagegen Gesundheit, Vitalität und erhöht die Lebensdauer.

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Top Comments

  • Da sieht man es immer wieder...wenn es um uns Menschen geht und um vermeintliches Menschenfleisch, werden alle hellhörig. Aber Tiere kann man ruhig abschlachten. Wir sind es ja seit Kindertagen gewöhnt...und was so lange gut ging, kann ja nicht schlecht sein. Einfach weiter brav die Augen vor der Wahrheit verschließen. Was ich nicht sehe betrifft mich auch nicht. Tja, leider lassen sich Ohren und Augen oft nur durch Abschreck-Videos öffnen!

  • also wenn man jetzt mal so beachtet dass die auktion in ebay extrem schnell teuer wurden und es anfragen aus afghanistan gab.... naja anfagen, nicht fragen... das ist schon extrem irgendwie... jetzt wollen die nicht nur tierfleisch sondern es reicht ihnen nicht und sie wollen menschenfleisch... und wenn jetzt irgendwer kommt und sagt dass die in afghanistan weniger essen haben... ja ok, aber ebay hat kein armer mensch!

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All Comments (81)

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  • Bin kein Vegetarier, aber mag und genieße vegetarisches Essen. Trotzdem ist ein Großteil der Filmfakten zusammenhanglos und unbrauchbar.

    Wenn in Zentralafrika Menschen verdursten, hat das mit Viehhaltung in Mitteleuropa einfach nur NICHTS zu tun.

    Verhungern müssen Menschen nicht, weil die Nachrungsmittel nicht reichen, sondern weil sie unfair verteilt sind.

    Beide Probleme können sicher NICHT durch Vegetarismus gelöst werden!

  • @Zackwurst Jooo Zacki, so ein Hecht in Alufolie im Ofen durchgegart is lecker.

  • super Aktion!

  • Vegetarismus für eine friedliche Welt! Fleischesser ab in den Ofen!

    Rohkost siegt!

  • 2.Grade weil Fleisch oftmals so gegart und überwürzt wird, das man es geschmacklich kaum noch von einem Ersatz unterscheiden kann.

    Das ist einfach unnötiger Fleischkonsum.

    Und das macht leider auch die Masse aus.

    Ich bewundere allerdings jeden der sich entschließt kein Fleisch mehr zu essen.

  • 1.Naja ich habe jetzt keine moralischen Bedenken beim Verzehr von Fleisch ansich und ich sehe es eigendlich auch als etwas natürliches an.

    Allerdings esse ich kaum Fleisch.

    Erstens, weil ich kaum noch nachprüfen kann wo es her kommt und weil ich der Meinung bin das sich mit einem bewusteren Umgang mit Nahrung viele Probleme auf dieser Welt besser lösen lassen würden.

    Fleisch sollte etwas besonderes sein und keine Massenware.

  • BOMBEN AUF DIE ZENTREN DES FLEISCHVERBRAUCHS! FLEISCHPRODUKTIONSNETZWERKE ZERSCHLAGEN!

  • haha, wie leicht sich die leute verarschen lassen

  • Für jedes größere Raubtier, vom Hai bis zum Tiger, sind wir auch nur Beutetiere zum fressen. Und so unvorstellbar es den meisten Menschen ist, bei der Wahl zu verhungen oder Menschenfleisch zu essen, würden sicher mindestens 80% zum Kanibalen.

  • @LadyLissi1 Tiere sind einfach opfas.

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