Alert icon
We're changing our privacy policy. This stuff matters.  Learn more  Dismiss

Illyrian Empire: UNESCO World Heritage - Butrint, Butrinti, Buthroton, Butrinto

Loading...

Sign in or sign up now!
Alert icon
Upgrade to the latest Flash Player for improved playback performance. Upgrade now or more info.
2,195
Loading...
Alert icon
Sign in or sign up now!
Alert icon

Uploaded by on Nov 29, 2009

Ursprünglich war Butrint eine illyrische Stadt. Sie war einer der Hauptorte der Chaonier, einem der drei großen epirotischen Stämme und zugleich ältesten Stamm des Epirus. Die ältesten Funde stammen aus dem späten 8. Jahrhundert v. Chr. Seit dem 6. Jahrhundert existierte eine Befestigung und im 4. Jahrhundert war Butrint der führende Ort eines lokalen Städtebundes.

Butrinti erstreckt sich im Südosten der Halbinsel Ksamil. Im Osten bildet der See ihre Grenze und im Süden der Vivarkanal, durch den die Seegewässer zur Ebbezeit ins Meer fluten und bei Flut wieder in den See zurückfließen. Dieser Kanal trennt die Halbinsel vom Hinterland, so dass die Stadt eine sehr geschützte natürliche Lage innehat. Sie gewährte ebenfalls die Möglichkeit, Butrinti als Hafen zu nutzen, was von Wissenschaftern des 3. Jahrhunderts erwähnt wurde. Durch Butrinti führte auch die Küstenstraße von Dyrrahum und Aulona nach Nikopol und weiterfort.

Die umliegenden Ländereien, die Kestrina Ebene (Vrina) und die grünen Hügel sicherten Butrint reiche Ernten und gute Viehwirtschaft. Der an Fischen und Muscheln reiche See bildete ebenfalls eine ständige Nahrungsmittelreserve. Diese Bedingungen ermöglichten, dass in Butrinti bereits in der Vorgeschichte eine Wohnstätte entstand, die sich allmählich vergrößerte, sich erweiterte und erstarkte.

Zu Beginn der Eisenzeit wurde auf der flachen Hügelkuppe eine Mauer aus großen ungehauenen Felsblöcken angelegt. Das war die erste Befestigung, die gleichzeitig den Anfang zur künftigen Stadt legte.

Die erste identifizierbare Stadt, die in schriftlichen Quellen vom Geographen des 6. Jh. vor Christus, Hekateum, erwähnt wurde, ist Butrinti. Die Stadt erstreckt sich nunmehr über die gesamte Hügeloberfläche. Nach 5 Jahrhunderten stößt man erneut auf ihren Namen. Taukri von Kisikus berichtet von einer alten Legende, demzufolge Äneas, der Schwiegersohn von Priamos, bei einer Schifffahrt von Troja nach dem Westen einen Stier für die Einreise in den Epirus opferte. Der verwundete Stier durchschwamm das Meer bis zu einer Bucht, wo er an der Küste eines Landes zusammenbrach und krepierte. Er legte dies als eine Weissagung aus und bezeichnete die Stelle als "Buthrotos."

Die Schönheiten und die Legende von Butrinti haben Dichter und Schriftsteller aus verschiedenen Jahrhunderten inspiriert. Ganze Seiten sind in Vergils Hauptwerk, der Äneide, gewidmet. In Butrinti spielten sich die Ereignisse der Andromache von Rasini ab. Entkleidet man die Legende vom Phantastischen, kann man folgendes sagen: Butrint war architektonisch eine sehr alte und entwickelte Stadt, deren Ursprung weit in die Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung lagen.

7./6. Jh. v. Chr. Siedlungsgründung

5. Jh. v. Chr. Stadterweiterung und Bau des Löwentores

4. Jh. v. Chr. Bau einer 650 m langen, 10 m breiten und 5 m hohen Festungsmauer am Nordwestufer des Butrintsees

3. Jh. v. Chr. Stadterweiterung, 2,5 km lange Stadtmauer, Amphitheater

2. Jh. v. Chr. Eroberung durch die Römer; unter Caesar und Augustus Ansiedlung römischer Veteranen

42 v. Chr. Gab es unter Cäsar ein wichtiges Getreidelager in der Stadt. 4 Jahrzehnte später wurde die Wasserleitung gebaut. Sie war 3 km lang.

5./6. Jh. christliche Kultbauten, u. a. Basilika (31 x 22,5 m) unterhalb der Akropolis

1081 bis 1084 wird Butrinit zum Kriegsschauplatz zwischen Byzanz und den Normannen

13. Jh. Festungsbau am Kanal

1386 Eroberung durch Venedig

ab 15. Jh. Niedergang durch Versumpfung des Umlandes

1926-41 archäologische Grabungen

Im albanischen Hochland hatten sich römische Kultur und die Latinität nicht endgültig durchgesetzt, und mit dem Ende der römischen Herrschaft im 5. Jahrhundert nahm die Sprachentwicklung in Albanien dann einen eigenen Weg. Während die illyrischen Bewohner an der Schwelle zum Mittelalter im Küstengebiet der Adria und den Ebenen Kosovos und teilen Mazedoniens größtenteils romanisiert sind, lassen sich in ihrer Nachbarschaft Bewohner des Inlandes nieder, die ihre illyrische Muttersprache beibehalten haben. Aus dieser Siedlungssymbiose entsteht im nördlichen Albanien das Volkstum der Albaner, in deren kollektiver Ethnizität die Spuren des Illyrertums bewahrt blieben.

Butrint Training School in Albania
http://www.albanianheritage.net

Illyria Illyrians Illyrer Illyrien Illyrii Illyri Ἰλλύριοι illyrioi Illyricum Ἰλλυριῶν Ἐνετοί Illyriōn Enetoí proprie dicti Albania Albanians Albaner Albanien Albanoii Arbër Αρβανίταί Albani Αλβανοί Albanesi Arvanit Αρβανίτες Dardania Kosovo Kosova Chaonia Çamëria Τσάμηδες Epirus Epirotes Epirotarum princeps Shkodra Scutari Scodra Rozafa Teuta Agron Genthios Apollonia UNESCO Weltkulturerbe Butrint Butrinti Buthroton Butrinto Balkan Saranda Thraker Makedonia Philipp Alexander Homer

Link to this comment:

Share to:
see all

All Comments (3)

Sign In or Sign Up now to post a comment!
  • shum bukur

    long live illyrian albania

  • please...name of the song ???

Loading...

Alert icon
0 / 00Unsaved Playlist Return to active list
    1. Your queue is empty. Add videos to your queue using this button:
      or sign in to load a different list.
    Loading...Loading...Saving...
    • Clear all videos from this list
    • Learn more