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Otto: Filmpolitik ist wichtige Säule der Kulturpolitik

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Uploaded by on Feb 12, 2009

Otto: Filme sind ein unersetzbarer Bestandteil des Kulturerbes. Sie sind Gedächtnis- archive und schaffen einen besonderen Zugang zu vergangenen Epochen, zum Alltagsleben der Menschen, zu historischen und fiktiven Räumen, zu besonde- ren Sichtweisen und Interpretationen, zu Träumen, Hoffnungen und Utopien, zu Unabgegoltenem und Verdrängtem, zu einem immer wieder neu zu erschließen- den Reichtum der historisch gewordenen Welt.
Hans-Joachim Otto, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages, nimmt Sie mit zu der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm und zur Berlinale.

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News & Politics

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  • Die kritischen Stimmen hier haben wohl nicht bedacht, dass es hier um den Auftrag der ÖFFENTLICH RECHTLICHEN Sender geht.

    Der Staat hält sich ja aus der Unterhaltungswirtschaft raus, es gibt genug private Sender (Pro7, RTL usw), die ihr Programm staatlich unabhängig gestalten. Die öffentl.-rechtl. Sender haben aber den Auftrag der Distribution von Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung. Und um diese Grundversorgung unabhängig von Einschaltquote zu sichern, braucht es eben Filmpolitik

  • Sendet mal Zeitgeist in eurem ZDF und ARD ihr Lappen!

  • Filmpolitik ist Müll!

    Raus mit dem Staat aus der Unterhaltungswirtschaft! Wenn nicht da, wo dann!

    Der Staat sollte sich auf seine Kernaufgaben beschränken.

    FDP, steh zum Liberalismus und gehe gegen so einen Unfug!

    Honki

    (kritischr FDP-Wähler)

  • Da ich hier dauernd negativ bewertet werde: Ist eine Lebensmittelkontrolle auch ein unzulässiger Eingriff in die Wirtschaft? Oder ist es ebenfalls nicht Aufgabe des Staates, Menschen z.B. vor Lebensmittelvergiftungen zu schützen?

    Call-In-TV soll ja nicht staatlich abgeschafft werden, aber es muss sichergestellt sein, dass die Anruferdurchstellung so funktioniert, wie es deren AGBs sagen.

  • da dreht sich dir voellig zurecht der magen um. mit demokratisierung/verstaatlichu­ng ist ja ganz konkret Eingriff gemeint. und der darf nicht sein.

  • na es handelt sich hier aba um die dritten programme, deren bestehen man damit rechtfertigt dass sie eigendlich einen bildungsauftrag haben, den menschen niveau vorzusetzen. und nich nur hohlsinn. da weniger marienhof und mehr terra x und kultur zu fordern is sicher nich der weg in den kulturkampf

  • na wenn die linke demokratisierung sagt meint sie aba verstaatlichung, ala demokratisierung der schlüsselindustriezweige oda "mehr demokratie in die wirtschaft/ wirtschaft demokratisch gestallten" - da dreht sich mir der magen um

  • Yeah seit 16 Jahren Geld in zdf und anderen Schwachsinn reinpumpen, der GEMA den Freischein ausstellen und ein bischen lari-fari. Und dafür dann Dienstwagen mit Fahrer und lebenslang ausgesorgt haben HURRA mein Traumjob!

  • Du hast absolut Recht! Mit beiden Beitraegen. Ich sehe auch genau dort den Schwachpunkt von Ottos Beitrag. "Die Kultur ist wichtig... bla bla" alles korrekt, aber "deswegen muss der Staat foerdern" ist schnell gesagt und trotzdem grundlegend falsch. Eine sogenannte Demokratisierung der Medien fordert auch die Linke und das ist eine ernsthafte Bedrohung der Meinungsfreiheit.

  • Aber Menschen vor Betrug zu schützen.

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