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Der Kachelmann-Prozess (3/3)

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Uploaded by on Sep 8, 2010

In dieser Dokumentation vom 07.09.2010 (NDR) wird nicht der Kachelmann-Fall behandelt, sondern die Rolle der Medien in Strafverfahren und das Zusammenspiel mit Verteidigern die "Litigation-PR" betreiben: Sie geben Informationen an die Presse weiter und bekommen im Gegenzug eine "passende" Berichterstattung. Aber auch Staatsanwälte übertreiben es immer wieder mit der Menge an Informationen, die sie an die Öffentlichkeit weitergeben - mit oft schweren Folgen für Kläger und Beschuldigte.
Außerdem bewirkt die Medien-Schlacht um Kachelmann und andere Vergewaltigungsprozesse, dass immer mehr Frauen, die Opfer einer solchen Tat werden, von einer Anzeige absehen.
Der Fall Kachelmann zeigt, wie sich die Medien immer häufiger zur "4. Gewalt" im Staat aufspielen und Menschen vorverurteilen, ihr Privatleben offen legen und dabei nicht einmal die mutmaßlichen Opfer verschonen.

Dazu auch das Interview mit den Autoren: "Fassungslos über die Penetranz der Medien"
http://tinyurl.com/3ay584f
...und die Hintergrundseite zum Thema:
http://tinyurl.com/2w9cbft

Die Autoren sind: Robert Bongen, Anika Giese und Anna Orth

Playlist: http://www.youtube.com/watch?v=-1O0FBVk2AQ&feature=PlayList&p=78A4BAD...

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All Comments (11)

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  • Diese 3% stammen aus einer Aktenanalyse, keine Studie, die sagenhafte 100 Fälle umfasst. Was diese Feministinnen aus der Helferindustrie da behaupten, ist reine Propaganda. Die Expertenmeinungen gehen stark auseinander, es ist von 50% - 90% Falschbeschuldigungen die rede. DAS sind die richtigen Zahlen.

  • @AlexCopyPaste

    "Sie behaupten, dass sich deutsche Medien auf diesen Fall stürzen, weil Herr Kachelmann Schweizer ist?"

    Wann und wo habe ich DAS behauptet ???

  • @AlexCopyPaste

    Es geht mir NICHT um Print-Berichte (die habe und kenne ich selbst). Es geht mir um justizkritische TV-Berichte...und der Fall Kachelmann ist dabei nur einer von vielen, die von der Justiz "verar..." werden. Aber eine umfassende detaillierte justizkritische TV-Berichterstattung findet nicht statt.

  • @MrFreeSolarkritik Wenn sie möchten suche ich Ihnen 5 kritische Berichte der 5 grössten deutschen Nachrichtenmagazinen (ausser Bild und Focus) heraus, die sich sehr kritisch mit diesem Prozess und auch der deutschen Justiz auseinandersetzen. In Deutschland leben 82 Millionen potentielle Leser und der Markt ist gross und umkämpft. Das kann man mit der schweizer Medienlandschaft dem Schweizer Markt einfach nicht vergleichen. Um Schweizer geht es dabei wirklich nicht.

  • @MrFreeSolarkritik Sie behaupten, dass sich deutsche Medien auf diesen Fall stürzen, weil Herr Kachelmann Schweizer ist? Das grenzt schon an paranoidem Verfolgungswahn. Sie können mir glauben dass es in Deutschland eine weniger grosse Rolle spielt, ob jemand Schweizer ist, als dies umgekehrt in der Schweiz der Fall ist, weshalb ihr Umkehrschluss nicht stimmt. Der Grund für die Medienhetze ist ein viel wichtiger: GELD. Und davon sind hauptsächlich 2 nicht sehr rennomierte Verlage betroffen.

  • @AlexCopyPaste

    Es gibt einen qualitativ guten und sehenswerten Justiz-TV-Bericht mit 90 Minuten Länge über den Fall "Harry Wörz". Warum haben deutsche Medienvertreter nicht auch so einen Bericht über den Fall Kachelmann hinbekommen? Wohlmöglich liegt es daran, daß Kachelmann ein Schweizer ist. Aber solche kritischen Berichte für deutsche Justizskandale werden nur 1mal gesendet und noch nicht einmal auf PHOENIX wiederholt. Darin liegt meine Kritik: Justiz- und Richterschaft-Kritik = Tabu !!

  • @MrFreeSolarkritik Und was ist dein Problem mit dem Schlusssatz "Im Gericht geht es um die Suche nach der Wahrheit. Darum geht es manchen Medien schon lange nicht mehr - nicht nur im Fall Kachelmann"? - Und wie kannst du eine Dokumentation von 09.2010 mit einer Dokumentation vergleichen, die ein halbes Jahr später produziert wurde und somit ganz andere Grundlagen der Recherche hatte?

  • Furchtbar diese Emanzenclique kurz vor Ende bei ihrer bereitwilligen ideologischen Indoktrinierung... diese beißbereiten Kampfgesichter (13:58) :D

    Und so exotisch sind solche Falschbeschuldigungen wirklich nicht.

  • Interesssanter Schlusssatz in diesem Video, woran sich auch der NDR messen lassen sollte und diesen NDR-TV-Bericht aus September 2010 mal mit dem detaillierten TV-Bericht des SCHWEIZER FERNSEHENS SF1 über die juristischen Detail-Fakten im Kachelmann-Prozess aus März 2011 vergleichen sollte. Deutsche TV-Medien sind zu einem solchen Bericht nicht im Stande.

  • Es gilt nunmal - in allem Bereichen - der Grundsatz "im Zweifel FÜR den Angeklagten". Das heißt man nimmt in Kauf, dass eine große Anzahl Straftaten NICHT betraft wird bzw. werden kann, damit die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass ein Unschuldiger fälschlich verurteilt wird.

    Ob ich nun jemanden beleidige, schlage, bei Rot über die Ampel fahre oder was auch immer: Ich bin UNSCHULDIG solange nicht ein Richter das Urteil "schuldig" ausgesprochen hat. Und dazu benötigt er eindeutige Beweise.

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