EM-Qualifikationsspiel in Serravalle (San Marino).
0:1 Lukas Podolski (12.)
0:2 Bastian Schweinsteiger (29.)
0:3 Miroslav Klose (30.)
0:4 Michael Ballack (35.)
0:5 Lukas Podolski (43.)
0:6 Miroslav Klose (45.)
0:7 Bastian Schweinsteiger (47.)
0:8 Lukas Podolski (64.)
0:9 Thomas Hitzlsperger (66.)
0:10 Lukas Podolski (71.)
0:11 Thomas Hitzlsperger (73.)
0:12 Manuel Friedrich (87.)
0:13 Bernd Schneider (90., Handelfmeter)
San Marino:
Aldo Simoncini - Carlo Valentini, Nicola Albani, Alessandro Della Valle, Simone Bacciocchi, Damiano Vannucci (69. Davide Simoncini) - Mirko Palazzi, Marco Domeniconi (46. Giovanni Bonini), Michele Marani - Manuel Marani (76. Mattia Masi), Andy Selva
Deutschland:
Jens Lehmann - Philipp Lahm, Arne Friedrich, Manuel Friedrich, Marcell Jansen - Bernd Schneider, Torsten Frings (62. Thomas Hitzlsperger), Michael Ballack (46. David Odonkor), Bastian Schweinsteiger - Miroslav Klose (46. Gerald Asamoah), Lukas Podolski
Wenn sich das deutsche Team überhaupt eine Zeit lang schwer tat, dann waren es die ersten zehn Minuten. San Marino hatte sich überlegt, am besten einen Abwehrwall zu errichten, um des Gegners Pässen die Adressaten zu nehmen. Selbst dieses 5-4-1 erschwerte die Aufgabe aber nicht wesentlich, denn kaum hatte sich die deutsche Mannschaft mit Boden und Gegner etwas angefreundet, da fielen die Tore auch schon am Fließband. Den Anfang machte Podolski, der nach Schneiders Flanke sogar per Kopfstoß zum 0:1 traf (12.). Die 17 folgenden Minuten war die längste Periode ohne deutsches Tor im ganzen Spiel, wobei San Marino in dieser Phase seine Kräfte noch zu bündeln verstand und auch moralisch noch nicht enteignet war. Ein Doppelschlag von Schweinsteiger und Klose (29./30.) machte dem Spuk ein Ende. Schon jetzt entstand eine Atmosphäre der Belanglosigkeit, die aber niemandem zur Last zu legen war. Ballack (36.), Podolski (42.) und Klose (45.) schraubten das Halbzeitergebnis auf 0:6, wobei es fast dem Zufall gleichkam, wer am Ende zum Torschuss ansetzte.
Für Ballack und Klose kamen dann Asamoah und Odonkor in die Partie, was am Spielverlauf aber rein gar nichts änderte. Schweinsteigers Tor zum 0:7 war dann ein richtig schönes, denn sein Freistoß aus 25 Metern schlug direkt im Giebel ein (47.). Den Amateuren des Zwergstaates ging dann bald die Kondition aus, was die Löw-Truppe aber nicht in letzter Konsequenz ausnutzte, auch wenn die Tore weiter wie reife Früchte fielen. Podolskis Treffer Nummer drei und vier (63./71.) wurden eingerahmt von einem ungewöhnlichen Doppeltorschützen. Thomas Hitzlsperger donnerte gleich vier Minuten nach seiner Einwechslung einen Linksschuss in die Maschen (66.) und traf nach 72 Minuten auf gleiche Weise auch zum 0:11. Aus der Liste derer, die nicht trafen, fielen dann noch zwei heraus, nämlich Manuel Friedrich, der per Kopf zu seinem ersten Länderspieltor kam (87.), sowie einer der fleißigsten Vorbereiter und inzwischen Kapitän der deutschen Elf. Eigentlich wollte den Elfmeter in der Schlussminute Jens Lehmann treten, doch das Winseln der ohnehin gedemütigten San Marinos ließ ihn ins Tor zurückkehren und Bernd Schneider schießen (90.). So blieb Lehmann der Spieler mit den wenigsten Ballkontakten.
jeder durfte ma ran
iELiTeeZ 1 year ago 6
so läuft das auch am 27 gegen england
dzgnerbazz 1 year ago 3