"Joey" war ursprünglich ein Projekt der Universität Stuttgart, das 1997 initiiert wurde. Er sollte als Erprobungsträger für den Bereich der Steuerung und zur Verifikation entsprechender Computermodelle dienen. Der Hintergrund für dieses Projekt war die Entwicklung eines Frachtluftschiffes durch die CargoLifter AG. Deshalb wurden die Abmessungen in einem ganzzahligen Verhältnis zum CL 160 gewählt, nämlich 1:8 . Das Luftschiff war somit 32 Meter lang und hatte einen Durchmesser von 8 Metern. Damit hätte das "Modell" immer noch im Laderaum des "Originals" Platz gefunden wie ein Känguruh-Baby (genannt "Joey") im Beutel seiner Mutter, was dem Projekt seinen Namen verlieh.
Nachdem die CargoLifter Gruppe ihren Entwicklungsbetrieb aufgenommen hatte, wechselten fast alle beteiligten Studenten und Betreuer (letztlich sogar bis hin zum Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Kröplin) zu CargoLifter und setzten die Pläne in die Tat um. Das Luftschiff hatte eine max. Zuladung von 220 kg und konnte entweder zwei Personen (Pilot+Testingenieur) oder eine Person plus umfangreiche Mess-Ausstattung befördern. Am 18. Oktober 1999 fand auf dem CargoLifter-Werftgelände der Erstflug statt, nachdem das Luftfahrtbundesamt die vorläufige Verkehrszulassung erteilt hatte, die den Betrieb ausschließlich auf dem Werksgelände gestattete. Pilot war der Schwede Mats Bäcklin.
Mehrere weitere Messflüge fanden bis 2001 statt, einer davon ist im Video zu sehen.
das liegt nur an der Industrie!!!
Nieder mit den ganzen geldgierigen Pennern
Stargatemen 2 years ago
Schade, dass aus dem Cargolifter nix wurde :-(
railroadmovie 3 years ago