Täglich gibt es neue Schlagzeilen zum Thema Schuldenkrise. Rettungsschirme werden erweitert, Sparauflagen nicht eingehalten und Staatsschulden durch Anleihenkäufe künstlich bekämpft. All das hat bisher aber keinen einzigen Euro der Schulden abgetragen und die Unsicherheit an den Märkten wächst. Was genau hinter dem Ankauf von Staatsanleihen durch die EZB steckt, weiß David Kohl von Julius Bär.
Einst war der Kauf von Staatsanleihen durch die EZB ein Tabu. Heute ist es gängige Praxis der Zentralbank im Kampf gegen die Schuldenkrise. "Ordnungspolitisch ist das fragwürdig. Doch in dieser speziellen Situation, in der das Finanzsystem insgesamt ist, muss man vielleicht zu ungewöhnlichen Mitteln greifen. Hier steht tatsächlich die Finanzmarktstabilität in Frage. Mit den Anleihekäufen verhindert man, dass sich die Krise verschlimmert", sagt David Kohl. Vor allem die Spekulationen, dass Staatsanleihen nicht zurück gezahlt werden können, belasten das Finanzsystem. Ob das Risiko einer Pleite der EZB besteht, wie es in Sachen Inflation aussieht und ob Euro-Bonds die Lösung sind, erfahren Sie in dieser Ausgabe von Bond TV.
Quelle: DAF.fm
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