Die Evolution - [W] wie Wissen

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Uploaded by on Nov 19, 2009

[W] wie Wissen - Die Welt in Zahlen: Die Evolution.

Staunen, entdecken, verstehen - das bietet [W] wie Wissen immer sonntags um 17.03 Uhr im Ersten, mit Moderator Dennis Wilms.

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http://www.youtube.com/WissensMagazin
http://www.youtube.com/SpendenGuide
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Die natürliche Evolution verlief viele Millionen Jahre lang eher langsam - mit geschätzten 12 neuen Arten pro Jahr.

Eine stetige Entwicklung - aber in den letzten 600 Millionen Jahren gab es durch Meteoriteneinschläge, Eiszeiten und andere Katastrophen fünf dramatische Massensterben. Dabei verendeten teilweise bis zu 95 Prozent aller Tiere. Etwa zehn Millionen Jahre dauert es, bis sich die Tier- und Pflanzenwelt von so einem Massensterben wieder erholt hatte.

Seit es ihn gibt verändert der Mensch seine Umwelt. Noch im 17. Jahrhundert lag die Aussterberate für Vögel und Säugetiere bei etwa einer Art pro Jahrzehnt. Der Auerochse gehörte dazu, 1627 starb das letzte Exemplar.

Bis 1950 starb bereits eine Art pro Jahr. Weltweit sind heute mindestens 20 Prozent aller Säugetierarten, 12 Prozent aller Vogelarten und 31 Prozent aller Amphibienarten akut vom Aussterben bedroht. Eine der nächsten wird eine Riesenschildkröte von den Galapagos Inseln sein. "Lonesome George", 80 Jahre alt, 90 Kilogramm schwer ist der letzte seiner Art. Zwar werden weltweit pro Jahr etwa 20.000 neue Arten beschrieben.

Insgesamt kennt man an die 1,8 Millionen Tier- und Pflanzenarten - wahrscheinlich sind es aber viel mehr. Heute schätzen Experten, dass mehr als 100 Arten aussterben - jeden Tag. Viele verschwinden von unserer Welt, bevor sie jemals ein Mensch entdeckt hat.

Quelle: (c) 2009 ARD/NDR

[W] wie Wissen im Internet:
http://www.daserste.de/wwiewissen

Mehr Videos:
http://www.ardmediathek.de
http://mediathek.daserste.de

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Evolution ist die Veränderung der vererbbaren Merkmale einer Population von Lebewesen von Generation zu Generation. Diese Merkmale sind in Form von Genen kodiert, die bei der Fortpflanzung kopiert und an den Nachwuchs weitergegeben werden. Durch Mutationen entstehen unterschiedliche Varianten (Allele) dieser Gene, die veränderte oder neue Merkmale verursachen können.

Diese Varianten sowie Rekombinationen führen zu erblich bedingten Unterschieden (Genetische Variabilität) zwischen Individuen. Evolution findet statt, wenn sich die Häufigkeit dieser Allele in einer Population (die Allelfrequenz) ändert, diese Merkmale in einer Population also seltener oder häufiger werden. Dies geschieht entweder durch Natürliche Selektion (unterschiedliche Überlebens- und Reproduktionsrate aufgrund dieser Merkmale) oder zufällig durch Gendrift.

Die Theorie der Evolution durch Natürliche Selektion wurde erstmals ausführlich von Charles Darwin in seinem 1859 erschienenen Buch The Origin of Species dargestellt. In den 1930er Jahren wurde die von Darwin herausgestellte natürliche Selektion mit den mendelschen Regeln zur Vererbung verbunden, daraus entstand die Synthetische Theorie der Evolution.

Mit ihrer außerordentlichen erklärenden und vorhersagenden Kraft wurde diese Theorie zum zentralen organisierenden Prinzip der modernen Biologie. Sie liefert die Erklärung für die Vielfalt des Lebens auf der Erde.

http://de.wikipedia.org/wiki/Evolution
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All Comments (7)

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  • In knapp 20 Jahren kann man alle Tier- und Pflaneznarten kennen. Da ja sehr viele Arten aussterben.

  • Viva la Darwin!

  • traurige Zahlen. Wie eine Spezies die so "intelligent" ist wie der Mensch ihre eigene Lebensgrundlage mit einer solchen Hingabe und Rücksichtslosigkeit zerstören kann ist mir nach wie vor ein Rätsel.

  • @grandia998 Geht heute therotisch schon. Siehe Venters künstliche Bakterien.

  • @grandia998 Ich fänd erst mal besser wenn wir uns fragen wann wir denn mal drann sind - wir sind eine Tierart wie jedes andere und sind nur Parasiten für den Planet, warum sollten wir bleiben ? Vll 200 Jahre, aber dann haben wir eh schon WW3, Experten sagen dass es schon zu spät is was zu ändern.

  • Wirklich heftig!

    Aber wenn die Wissenschaft so weiter macht können wir in vielleicht 20-40 Jahren selber Tierarten erschaffen...

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