Große romantische Oper in drei Aufzügen von Richard Wagner
Dichtung vom Komponisten
Eine Koproduktion mit dem Beethovenfest Bonn
Als Minnesänger weiß Heinrich von Ofterdingen, genannt Tannhäuser, poetisch die Liebe zu schildern.
Als Liebender scheitert er an dem Versuch, sich dauerhaft zwischen der freien lustvollen Göttin Venus
und der aufrichtigen, reinen Elisabeth zu entscheiden.
Während eines Sängerwettstreites auf der Wartburg provoziert Tannhäuser mit einem ekstatischen Gesang
auf Venus und wird dafür mit dem Tod bedroht. Elisabeth erfleht Gnade für Tannhäuser; seine
lästerlichen Gesänge soll er auf einem Pilgergang nach Rom büßen.
Einen ganzen Sommer und Herbst wartet Elisabeth vergeblich auf Tannhäuser, schließlich bietet sie
der Jungfrau Maria ihr Leben zur Tilgung seiner Schuld an. Tannhäuser, dem in Rom jede Hoffnung auf
Absolution genommen wurde und der nach seiner Rückkehr nur noch eine Existenz bei Venus zu finden
glaubt, bricht beim Anblick der toten Elisabeth sterbend zusammen. Doch dann bringen junge Pilger
einen frisch ausgetriebenen Priesterstab, der die göttliche Erlösung anzeigt. Elisabeths Flehen wurde
erhört: Tannhäusers Seele ist begnadigt.
Generalintendant Klaus Weise und Generalmusikdirektor Stefan Blunier werden die Bonner Neuinszenierung
von Wagners romantischer Oper in einer „Mischfassung aus der skandalumwitterten Pariser
(1875 ) und der Dresdner Fassung (1852) zur Aufführung bringen.
Besetzung
Musikalische Leitung: Stefan Blunier
Inszenierung: Klaus Weise
Bühne: Martin Kukulies
Kostüme: Fred Fenner
Choreographie: Nick Hobbs
Choreinstudierung: Sibylle Wagner
Hermann: Ramaz Chikviladze
Tannhäuser: Scott MacAllister
Wolfram von Eschenbach: Lee Poulis
Walther von der Vogelweide: Mirko Roschkowski
Biterolf: Mark Morouse
Elisabeth: Ingeborg Greiner
Venus: Daniela Denschlag
Ein Hirt: Anna Virovlansky
Chor und Extrachor des THEATER BONN
Beethoven Orchester Bonn
ein Film von Ralph Goertz © Theater Bonn
@didymus46
I sang almost every performance with him (as Biterolf) and can tell you that he was able to sustain throughout! It was a lot of fun to work with him, too.
47Wotan 2 months ago
Habe die Inszenierung zweimal gesehen (Premiere und eine weitere mit Freunden) und denke, dass man damit leben konnte. Musikalisch war die Produktion sehr ansprechend, bei der Ausstattung merkte man, dass das Haus sparen muss. Die Sänger waren durchweg großartig, alle Achtung, und MacAllister hat gut durchgehalten - eine mörderische Partie!
Sarastro2011 3 months ago
Scheiß Regietheater!
Regietheaterdreckweg 1 year ago
@chloe7829 Amen. Although MacAllister in this section is excellent. I wonder if he was able to sustain throughout. Truly, the demands on the tenor in this opera usually kills him before the plot.
didymus46 1 year ago
was für eine lächerliche Inszenierung und Kostüme.
alexanderkrampe 1 year ago
This is really a weird production of Tannhaeuser. I would prefer fancy costumes and stage settings.
chloe7829 1 year ago
Musikalisch ein super Abend. Nur schade das man das Teil nicht ungekürzt bringt. Die Sprünge die drin sind, sind insgesamt alle so unerheblich, dass man sie auch gleich weglassen könnte. Ganz besonders vermisse ich aber den längeren Aufbau zur Schlussstretta im 1. Akt und die fehlenden Chor und Ensemblestellen im 2. Akt.
Bin halt nie ein Freund von Sprüngen, aber bei Wagner find ichs schon unverzeihlich.
Quotenwagnerianer 2 years ago
Habe Karten für kommenden Sonntag und kann es kaum erwarten!
balthasarzorn 2 years ago