Regionale Windenergie hat Zukunft - Fachkonferenz zur Energiewende zieht positive Bilanz

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Uploaded by on Sep 6, 2011

Nach der Katastrophe von Fukushima wollen die Bürger nach den vielen Worten auch konkrete Taten folgen sehen. Langsam nimmt die Umstellung auf regenerative Energiequellen wie beispielsweise Wind- und Solarenergie auch konkrete Formen an. Am Ende soll ein sinnvoller Energiemix stehen, um die regionale Energieversorgung zu sichern. Auch in der Region Passau wird das Thema heiß diskutiert -- zuletzt bei der energiepolitischen Fachkonferenz im Rathaus Hauzenberg mit anschließender Info-Tour durch das Passauer Umland. MdL Konrad Kobler sieht kein Zurück mehr vom eingeschlagenen Weg der Energiewende.
Der Stellenwert der regenerativen Energien und der daraus resultierende Nutzen sind für die Bevölkerung sehr groß. Wichtig ist, dass die Bürger regional erzeugte regenerative Energiequellen auch akzeptieren. Hierzu gehören auch Windräder in der Region Passau. Für die regionale Wirtschaft würde das auch einen erheblichen Zugewinn bedeuten. Schließlich würde das Geld in der Region verbleiben. Regional erzeugte Windenergie hätte somit einen multifunktionalen positiven Effekt.
Regenerative Energiequellen will jeder, die wenigsten jedoch direkt vor ihrer Haustür (in unmittelbarer Wohnortnähe). Zuletzt äußerte die Stadtverwaltung Passau ihre Bedenken. Zu wenig Wind, die Verschandelung des Stadtbilds und der Natur, Lärmbelästigung der Anwohner lauten die Gegenargumente. Das Forstamt Neureichenau setzt sich für eine umweltschonende Installation von Windkraftanlagen ein.
Unbedingt zu beachten gilt, das Landschaftsbild nicht zu verschandeln. Gerade das Gebiet zwischen Passau und Bayerischem Wald ist eine sehr bekannte Tourismusregion, welche von der Schönheit der Natur sowie der historischen Ortschaften und Städte profitiert - Und das soll auch in Zukunft so bleiben. Windkraftanlagen müssen somit auf konzentrierten Flächen errichtet werden. Außerdem gilt es, Tier- und Pflanzenarten zu schützen und die Natur keinesfalls zu beeinträchtigen. Um dies zu gewährleisten, gibt es öffentlich-rechtliche Prüfverfahren von Naturschutzbehörden.
Trotz aller Zweifel muss die Umstellung von Kernenergie auf regenerative Energiequellen bis 2022 von allen Ebenen getragen werden. Und hier sind besonders die Kommunen gefordert. Im Raum Passau arbeitet ein kommunales Bündnis an Lösungsansätzen, um die Energiewende offensiv und konsequent umzusetzen.
Die regionale Energiewende befindet sich noch im Anfangsstadium. Mit der Fachkonferenz wurden erstmals die Weichen gestellt, um eine regionale Energieversorgung sicherzustellen und in den nächsten Jahren den Einstieg in die Energiewende zu schaffen. Hierzu sind im Vorfeld gut funktionierende, alternative Energiequellen in der Region notwendig.
Der „Bund der Elf", das kommunale Bündnis aus elf Gemeinden der Region Passau, beginnt am 27. September mit der konkreten Bearbeitung des Themas „Regionale Windenergie". Spätestens dann muss auch den letzten Zweiflern klar sein: Ein Zurück von regional erzeugten regenerativen Energien, wie auch der Windenergie, gibt es nicht.

(Quelle: TRP1 Fernsehen -- Passau)

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News & Politics

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