Honeckers Flucht - Das Ende eines deutschen Kommunisten 2/3

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Uploaded by on Mar 14, 2011

Eins-Extra-Sendung vom 13. März 2011.

Honeckers Flucht - das ist ein Politkrimi, den wohl nur die Realität schreiben kann. Von seinen eigenen Genossen im Herbst 1989 aus dem Amt gejagt, beginnt für den ehemaligen SED-Chef eine dreijährige Odyssee.

Im Januar 1990 lässt ihn die DDR-Staatsanwaltschaft verhaften, dann findet er Zuflucht im Pfarrhaus in Lobetal. Weitere Stationen seiner Flucht: das sowjetische Militärhospital in Beelitz, Moskau, Berlin-Moabit, schließlich Chile. Was als Episode der deutschen Wiedervereinigung beginnt, entwickelt sich über die Jahre zum "Fall Honecker", hinter den Kulissen entspinnt sich ein internationales Tauziehen um das Schicksal des einst mächtigsten Mannes der DDR. Die deutsche Justiz will ihn wegen der Todesschüsse zur Rechenschaft ziehen, Gorbatschow fühlt sich dem ehemaligen Verbündeten verpflichtet, er gewährt ihm Unterschlupf. Doch dann ändert sich die politische Großwetterlage in Moskau, Honecker flieht in die chilenische Botschaft, wird dann nach Deutschland ausgeliefert. Zugleich verschlechtert sich sein Gesundheitszustand dramatisch. Die Staatsanwaltschaft steht vor einem Dilemma: Der Rechtsstaat gebietet, den vielfachen Tod an der Mauer zu sühnen. Zugleich macht das Wort von der Siegerjustiz die Runde: Kann Geschichte mit juristischen Mitteln aufgearbeitet werden? Und ist es nicht ein Gebot der Humanität, den Todkranken ziehen zu lassen? Am Ende steht die Ausreise nach Chile, wo Honecker 1994 stirbt. Der Film zeichnet Honeckers Flucht nach und beleuchtet die Hintergründe. Zu Wort kommen die Akteure von damals, u.a. Pfarrer Holmer, der die Honeckers aufnahm, General Snetkov, der ihn unter den Schutz der sowjetischen Streitkräfte stellte, der damalige deutsche Justizminister Klaus Kinkel und Chiles Ex-Präsident Ailwyn, der Honecker in sein Land aufnahm. Erstmals äußert sich auch Margot Honecker zu den dramatischen Ereignissen, die sie an der Seite ihres Mannes miterlebte und zeigt bislang unbekannte Dokumente aus seinem Nachlass.

Quelle: programm.ard.de

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All Comments (22)

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  • Der Hintergrund warum Chile Honecker politisches Asyl gewährte war, dass die DDR während der Pinochet-Diktatur in Chile, die schroff antikommunistisch orientiert war (wie praktisch alle lateinamerikanischen Militärregime), vielen politisch Verfolgten, v. a. Kommunisten, Unterschlupf in der DDR gewährte. Dies hatten die neuen Machhaber in Chile (kurz nach dem Ende des Pinochet-Regimes!) nicht vergessen und wollten sich deshalb bei Honecker und seiner Frau revanchieren.

  • @rotfront2011

    02:18

    Dem kann ich nichts hinzufügen!

  • @MrPhysio61

    Oho, welch schneidiger Spruch.

    Wo haben Sie den denn aufgegabelt? Von einem Volkssolidaritäts-Abreißkalend­er aus den 60er Jahren?

    Gääähn!

    Das ist ja nun die totale Bankrotterklärung oder wie Sie es formulieren würden: "verläßt den Boden der Argumentationen".

    Trotz alledem: Schöne Feiertage, entspannen Sie sich mal etwas und Obacht: Nicht der Konsumverblödung in die Arme laufen!

  • @MrPhysio61

    Tja, aber wie wollen Sie das anstellen, Sie DDR-Widerstandskämpfer. In den Westen abhau´n? XD

    Peinlich ist nicht unbedingt mein Lieblingswort, aber bei solchen Exemplaren wie Ihnen bleiben nicht mehr viele Alternativen.

    Mitglied kann jeder sein, wo er will und unterschreiben auch, Sie Naivling.

    Militärische Ehren. Ja, da legte die DDR viel Wert drauf, immer schön zackig militaristisch.

    Offensichtlich haben Sie ihr ganzes Leben in der DDR nicht aufgepasst oder zu viel!!!

  • @MrPhysio61

    Ääh, wie jetzt?

    "Ihr alle seit so was von Konsum- und Medienverblödet. Ihr merkt ja wohl gar nichts mehr."

    Der kam ja eindeutig als Erster von Ihnen und da habe ich Ihnen einfach mal zum Thema "IHR seid alle verblödet" den Spiegel vorgehalten.

    Und wenn die DDR für Sie ein "souveräner, anerkannter Staat" war, dessen Chef nicht beurteilt werden darf, kann ich mir gut vorstellen, warum Sie trotz Ihrer Mehr-als-für-Ihre-Existenz-gut­-war-Kritik "schadlos" blieben.

    PEINLICH!

  • @MrPhysio61

    Ich finde Menschen wie Sie, die sich durch Erhöhung ihrer Person auf Kosten anderer ("Ihr seid alle verblödet...mehr Fehler als gesamte Rütli-Schule") als elitär profilieren wollen, sich aber selbst schnell durch ihre Dummheit entlarven, ziemlich peinlich.

    Meine Erfahrung in der DDR war, dass es völlig unerheblich war, ob die Kritik konstruktiv war oder nicht. Wenn es ans Eingemachte ging, verstanden die entsprechenden Organe wenig bis gar keinen Spaß.

  • @MrPhysio61

    Hui, da geht aber einer ab.

    Na ja, kann ich ja auch verstehen, da Sie anderen Menschen gern Verblödung bescheinigen wollen (das ist dann sicher IHR Verständnis von ,Verlassen des Bodens der Argumentation' - bitte nicht noch "en" ranhängen, da Singular!), selber aber so intelligent wie drei Reihen Salat sind.

    Nö, ich bin ein Ossi, Politiker mag ich allgemein nicht und Ihre Kommentare lasse ich schön stehen.

    Andere Nutzer sollen ja auch ein bißchen Spaß haben.

  • @MrPhysio61

    Offensichtlich hat der "Genosse GeneralsekrETÄR" Sie auch vor Bildung bewahren lassen.

    SEID kommt von SIND, also "seiD ihr"oder "Ihr alle seiD" & "Konsum- und Medienverblödet" bitte klein.

    Im Nachhinein machen Sie sich doch selbst zu dem, was Sie Anderen hier vorwerfen: Einen kleinen, dummen Honecker-Mitläufer, der sich auch noch postum bedankt, beschissen, eingesperrt und manipuliert worden zu sein. XD

    Also: Was ist Ihr Problem???

    BTW:Ich habe nicht Merkel gewählt.

  • 11:48 ... von einem gr eisengitter umgeben ... womit hat denn honny die ddr umgeben ......

  • 09:23 ... ist es aber gott sei dank nicht ... dieses scheiss grinsen werde ich nie vergessen ... da fehlt ja nur noch der satz von milke ... ich liebe doch alle ... ich liebe doch alle menschen ......

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