Der Irak-Krieg Live vor Ort (Doku)

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Uploaded by on Jan 9, 2012

Der Irak-Krieg Live vor Ort (Doku) GERMAN Dokumentation Deutsch

Am 28. Januar gab Präsident Bush bekannt, dass er bereit sei, den Irak auch ohne UN-Resolution anzugreifen. Am 17. März folgte ein Ultimatum an Saddam Hussein, innerhalb von 48 Stunden den Irak zu verlassen. Andernfalls käme es zu einem Angriff. Auf Husseins Weigerung hin wurde am 19. März der Krieg eröffnet.
Der Krieg mit der von der amerikanischen Regierung gewählten Bezeichnung Operation Iraqi Freedom begann am 20. März 2003 mit gezielten Bombardements in Bagdad. In der Nacht vom 19. auf den 20. März 2003, das Ultimatum war gerade zwei Stunden abgelaufen, feuerten die USA 40 Marschflugkörper auf den Irak ab. Ziel war nach Angaben der Amerikaner ein Aufenthaltsort Saddam Husseins. Dies war jedoch nur der „offizielle Auftakt. Bereits zuvor im Grunde genommen seit Einrichtung der Flugverbotszonen im südlichen Irak hatten die Amerikaner immer wieder gezielt Stellungen der Iraker im südlichen Irak aus der Luft angegriffen und entsprechend geschwächt gehalten. Im Rahmen der Kriegsvorbereitungen waren ebenfalls bereits wenige Tage vor dem 17. März die Grenzzäune zwischen Kuwait und dem Irak an einigen Stellen durchbrochen worden. Nach Berichten der Times sollen zudem bereits mehrere Tage vor Beginn des Krieges Soldaten des britischen Special Air Service verdeckt bei Umm Kasr und entlang der Grenze zu Kuwait operiert haben.
Der Bodenkrieg begann am selben Tag. Amerikanische und britische Soldaten drangen über die Grenze in Kuwait in den Irak ein. Sie wurden unterstützt von amerikanischen Truppen aus Jordanien. Dieser Einmarsch wurde von massiven Luftangriffen, insbesondere auf das Regierungsviertel in Bagdad, begleitet. Ziel dieser so genannten Shock-And-Awe (Schrecken und Ehrfurcht)-Kampagne war einerseits die Zerschlagung der irakischen Kommunikations-Infrastruktur, andererseits die Demoralisierung der irakischen Truppen. Dies gelang auch: In den ersten beiden Tagen drangen diese Truppen etwa 200 km ins Landesinnere ein, am 24. März waren die Truppen bereits 60 Meilen vor Bagdad. Trotz der generellen Unterlegenheit der irakischen Truppen ist dies auf zwei ihrer wesentlichen Schwächen zurückzuführen. Ihre streng zentralistische Kommandostruktur, die sich in einer rigiden Befehlstaktik und einer unnötigen Belastung hoher Offiziere, die sogar taktische Entscheidungen absegnen mussten, äußerte, lähmte die irakischen Truppen gegen die subsidiäre Auftragstaktik und den modularen Truppenaufbau der Amerikaner.

Während der folgenden Tage sind fünf wesentliche Hauptschauplätze des Krieges auszumachen:
Die britischen Truppen konzentrierten sich im Süden des Iraks auf die Einnahme der Hafenstadt Umm Kasr, der Sicherung der Ölquellen im Süden des Landes und der Einkreisung und anschließenden Einnahme der Stadt Basra.
Spezialeinheiten der US-Armee übernahmen die Sicherung zweier wesentlicher Flugplätze im Westen des Iraks, und dienten wohl auch dazu, eine Pufferzone zwischen die vermuteten Massenvernichtungswaffen des Iraks und Israels zu legen.
Die 3. US-Infanteriedivision der amerikanischen Armee stieß vom Süden aus entlang des Euphrat in Richtung Bagdad vor. Die 1. US-Marinedivision rückte entlang des Tigris vor.
Im Norden des Iraks wurden offenbar die Stellungen der Iraker an der Grenze zu den autonomen Kurdengebieten massiv aus der Luft unter Beschuss genommen. Dort zogen sich die irakischen Truppen zunehmend zurück. In die freiwerdenden Räume rückten kurdische Truppen nach, die von Spezialeinheiten der Amerikaner und einigen Luftlandetruppen unterstützt wurden: Am 26. März landeten eintausend Fallschirmjäger der 173. US-Luftlandebrigade in den kurdischen Gebieten im Norden um eine nördliche Front zu eröffnen.
Die de facto seit Ende des zweiten Golfkrieges vorhandene Lufthoheit der Amerikaner wurde genutzt, um permanente Angriffe auf taktische bzw. strategische Ziele in Städten zu fliegen sowie die Bodentruppen zu unterstützen.

Auf heftigsten Widerstand stießen diejenigen Truppen, die gegen Bagdad vorrückten. Nach etwa zehn Tagen geriet dieser Vormarsch ins Stocken. Dafür waren mehrere Gründe verantwortlich: Zum einen ein sehr heftiger Sandsturm, der Waffensysteme wie zum Beispiel Hubschrauber stark gefährdete, Widerstand irakischer Truppen, die kritische Passagen über den Euphrat zu schützen versuchten, sowie das schnelle anfängliche Vorrücken, das eine lange Nachschublinie relativ ungesichert zurückließ. Die amerikanischen Truppen starteten erste Attacken auf die Republikanische Garde am 30. März. Den Druck auf das irakische Militär will CENTCOM für die Dauer des Sandsturms durch ein verstärktes Bombardement aus der Luft aufrechterhalten haben.

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Top Comments

  • 12:15 Nun, schaut euch diesen Topf voll Schei..e an ! Alles was er in die Reihe kriegt, ist ein Bild von einer Tabledance Nixe in die Kamera zu halten und uns das als "sein Mädchen" zu verkaufen. Was für eine armselige Wurst.

    “I`m a shooter, ..just a shooter.” Ja, das spricht allerdings Bände. Die knallen alles ab was denen vor die Flinte kommt und prahlen zuhause von ihren Abschüssen. Unschuldige Frauen, Kinder und Babys unter den Toten ?

    Scheißegal, ..i`m a shooter, ..just a shooter !

  • jaja, die armen iraker malwieder. anders als damals uns gegenüber sind die ammies zu denen doch sogar noch ganz nett. keine flächenbombardierungen, keine rheinwiesenlager, keine massenhinrichtungen und fast keine propagandalügen. ihr heult hier rum dass es den irakern ja soooo schlecht geht, aber wenn man sich mal zu unser eigenen geschichte äußert ist man gleich undankbar für unsere "befreiung" und ein nazi.

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All Comments (19)

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  • @RedBullShitXD

    was hab ich den davon?

  • @nachtaktiv1 schön für dich ^^

  • 30:07 Headshot...

  • Interessante Doku und wurde leider wirklich alles bestätigt was sich eh schon jeder denkt. Hoffentlich wird den Amis mal einhalt geboten. Das geht echt nicht mehr so weiter. Schlimm ist nur, dass der Kriegstreiber noch frei rumläuft. Er hat gelogen "bewusst" um den Krieg anzuzetteln. Gibt es eigentlich in irgendeinen Land einen Haftbefehl gegen George W Bush?

  • Solche Arschlöcher!!!!!!!!!

  • hunde diese amerikaner..

  • und da wundern sich de amis das die da unten nicht willkommen sind... das sie beschossen werden... ohne worte... fuck the american dream!!!

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