Alexander Zemlinskys klangschöner, impressionistischer Farbenreichtum, seine fein ausgearbeiteten Melodien und sein Sinn für effektvolle Dramatik machen ihn zu einem der großartigsten und viel zu selten gespielten Komponisten des frühen 20. Jahrhunderts. Die literarischen Vorlagen für die Oper „Eine florentinische Tragödie lieferte ihm der fantasievolle Ästhet Oscar Wilde.
In der „Florentinischen Tragödie erleben wir einen Kaufmann, dessen Besitzdenken ihn zur Ermordung des adligen Liebhabers seiner jungen Frau führt. Die überraschende Wende: Sie entdeckt durch seine Gewalttat die Liebe zu ihrem Gatten wieder, und ihm fällt auf, wie schön sie doch eigentlich ist
Regie führt Andreas Bode, der mit ebenso einfühlsamen wie unkonventionellen Inszenierungen u. a. auf Kampnagel Hamburg Aufmerksamkeit erregte. Die Ausstattung entwarf der chinesische Künstler Ai Weiwei. Er zählt zu den wichtigsten bildenden Künstlern und Architekten der Gegenwart.
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