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Geheimnisse der Maya 2v5

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Uploaded by on Oct 24, 2008

Das ist nicht das Ende, es ist ein Neuanfang.
Also habt keine Angst, nur wer Gott nicht kennt, hat Angst.
Es wird immer dunkler, aber um so dunkler es wird, desto schneller wird es wieder hell.

Ich wünsch Euch allen einen guten Aufstieg, euer Bruder Chris

Wenn in mexikanischen Maya-Ruinen Archaeologen auf Skelette stoßen, bitten sie Vera Tiesler um Hilfe. Die Deutsch-Mexikanerin kann in den Knochen von Toten lesen. Sie ist Bioarchaeologin. Ein neuer Beruf, der die Kenntnisse der Archaeologie und der Medizin verbindet. Von einem Grabfund kann die Wissenschaftlerin nicht nur Rueckschluesse auf die Todesursache ziehen, sie erhaelt auch Informationen ueber Lebensweise und Traditionen untergegangener Kulturen. Die Dokumentation begleitet Vera Tiesler auf ihren Forschungsreisen zu mexikanischen Mayastaetten.

Im mexikanischen Calakmul werden zurzeit die spektakulaersten Entdeckungen von Mayakultstaetten gemacht. Die Ruine liegt mitten im Regenwald El Petén und wird erst seit Anfang der 80er Jahre erforscht. Noch immer sind große Teile der ehemaligen Stadt von Erde und Pflanzen bedeckt. Zum ersten Mal durfte ein nicht-mexikanisches Fernsehteam den 2000 Jahre alten Fries filmen, der 2005 im Innern einer Pyramide entdeckt wurde. Farbige Ornamente und Schlangen schmuecken ihn, der dem Maya-Glauben nach wahrscheinlich einen Zugang zur Unterwelt markiert. Die Abbildungen erinnern an Comics und zeigen Rituale, die den Wissenschaftlern noch Rätsel aufgeben.
Einer der Forschungsschwerpunkte der Bioarchaeologin Vera Tiesler ist die so genannte Rote Koenigin von Palenque aus dem 7. Jahrhundert. Moeglicherweise war ihr Leichnam mit Zinnober bemalt oder in rote Tuecher gehuellt. Die Farbe war bis auf die Knochen durchgedrungen. Und sie trug eine grüne Totenmaske aus Malachit. Es ist die bisher einzige Totenmaske einer Frau, die im Mayareich gefunden wurde. Aufsehen erregte Vera Tieslers Entdeckung, dass die "Rote Koenigin" bereits an Osteoporose litt.
Heute leben in ganz Mittelamerika etwa sieben Millionen Nachfahren der Maya. Manche Braeuche ihrer untergegangenen Kultur haben sich bis in die Gegenwart fortgesetzt und mit christlichen Ritualen vermischt. So ist es an den "Días de los muertes", den Totentagen im November, ueblich, die Friedhoefe zu besuchen, Graeber zu oeffnen und die Knochen der Verstorbenen zu putzen. Auch Opferrituale für Goetter und Vorfahren werden noch heute durchgefuehrt.
Fuer das alte Mayareich waren Opferkulte praegend, sogar Menschenopfer waren ueblich. Die Braeuche der Maya waren grausam. Neben Steinreliefs, die zeigen, wie die blutigen Zeremonien durchgefuehrt, Feinde gefoltert und getoetet wurden, nutzt die Wissenschaft zunehmend auch die Bioarchaeologie, um durch Knochenuntersuchungen mehr ueber Opfer- und Toetungsrituale bei den alten Maya zu erfahren.

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All Comments (7)

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  • @Mrsquidink Tolles das du so ein Studieum beginnst, und deutsch ist wenn man sie kann eine tolle Sprache (und war einst die Forschersprache) ..Ich habe Respekt vor euren Vorfahren und sehe wie dein Land leidet.

  • Grüße aus Mexikostadt! Ich studiere Archäologie und lerne gerade Deutsch.

  • also wenn ich denke dass ich alle knochen meiner verwandtschaft jährlch abstauben müsste..

  • komisch dachte gerade das gleiche!der hund is cool

  • du, der hund ist doch echt geil du.. bei 3,12 ... hast recht... *lach*

  • ok, in dem Teil ist der HUND bei 3.12 das absolut beste *g*

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