Veddas from Sri Lanka Orginal

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Uploaded by on Oct 14, 2011

Auschnitt aus der DVD die in unserem Shop erhältlich ist

Kurze Inhaltsangabe:

Die ältesten geschichtlichen Funde in Sri Lanka können bis in die frühe Steinzeit vor etwa 1-2 Millionen Jahre zurück (Funde in der Ruhuna Provinz) datiert werden. Die frühen Jäger und Sammler nutzten schon früh die vor 10000 Jahren engere Landbrücke zwischen Indien und Sri Lanka beim heutigen Jaffna. Im alten Epos Ramayana (in ganz Südasien verbreitetes sehr umfangreiches Heldengedicht) kann Lanka als Land des Dämonenkönigs Ravana, der die Frau des Helden Rama, Shiva entführte, interpretiert werden. Die frühesten geschichtlichen Zeugnisse entstanden im 5. Jahrhundert vor Chr. als Prinz Vijaya aus Südindien nach Sri Lanka übersetzte. Die Singhalesen (Löwensöhne) fühlen sich auch heute noch als Indogermanen, die Indien vom Norden her durchwanderten um sich letztlich in Sri Lanka anzusiedeln. Dies dürfte lange vorher stattgefunden haben. Die Schriften ordnen dies jedoch der Kolonisationsarbeit von Prinz Vijaya zu. Die Singhalesische Kultur und Sprache etablierten sich. Die Srache selbst enthält indogermanische Wurzeln, ganz im Gegensatz zum Tamil das der Drawidischen Sprachfamilie angehört. Seit frühester Zeit beanspruchen beide Bevölkerungsgruppen, die Tamilen und die Singhalesen die Ersten nach den eigentlichen Ureinwohnern (den Veddas) gewesen zu sein. Fakt ist der ständige Wechsel der Königssitze der Singhalesen, der je nach Eroberung durch die aus Indien nachdrängenden Tamilen, mehr im Norden oder Süden der Insel zu liegen kam. Auch interner Zwist dürfte da mitgeholfen haben. Kurz nach dieser Landnahme der Singhalesen um 500 v.Chr. folgte um 300 v.Chr. der Buddhismus, der sich in seiner ursprünglichen Form als Theravada Buddhismus auf der isolierten Insel bestens erhalten hat. In diese Zeit sind auch die ersten Kontakte mit den Griechen zu legen. Alexander der Große wusste bereits vom Edelstein- und Gewürzland im Süden von Indien. Anuradhapura, Polonnaruwa und später Kandy waren die Hauptstädte des Landes. Zwischenzeitlich waren auch mal malaysische Piraten und Sultans die Herren des Landes. Es etablierten sich so um 1500 nach Chr. drei Königreiche auf der kleinen Insel, das Nordreich der Tamilen, das Singhalesische Königreich um Kandy und das dritte Reich längs der Südküste (das heutige Ruhuna). 1505 eroberte dann eine Portugiesische Flotte Colombo und von dort aus die Häfen des Landes. Ab Vasco da Gama war die Welt kleiner geworden. Der Gewürzhandel lebte neu auf und die Mission zum Katholischen Glauben begann. Die Könige waren nur noch Prinzen unter der Oberhoheit Portugals und mussten Tribute in den Hafenstädten an die Portugiesen in Form von Gewürzen und Edelsteinen zahlen.1658 kamen dann die Holländer und die Ostindische Handelsgesellschaft (VOC) mit ins Spiel und ab 1800 betrachteten die Engländer das Land Ceylon als ihre Domäne. Der Wiener Kongress 1815 gewährte den Engländern den Anspruch auf Ceylon und diese eroberten dann auch bald Kandy, stürzten den König und etablierten den Stil des Britischen Commonwealth. Erst 1948 erlangte das Land seine volle Souveränität zurück.

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