Bombenwarnung in Hoya.
Vergangene Nacht um 3 Uhr stieß die Firma „Bitec,
die die Weser im Zuge der Mittelweservertiefung nach Sprengkörpern absucht,
auf Höhe des Hoyaer Amtsgerichts auf eine 250 Pfund schwere
englische Sprengbombe aus dem Zweiten Weltkrieg.
Dieses ließ die Kreiszeiung am späten Morgen auf Ihrer Internetseite verkünden.
Darauf hin, wurde kurzfristig eine Evakuierung der Stadt Hoya veranlasst.
Die Kreiszeitung berichtet hierzu:
Heute Nachmittag wollen Experten die Bombe bergen und entschärfen.
Dafür müssen allerdings zwei Drittel aller Bürger der Grafenstadt evakuiert werden.
Alle, die sich in einem Radius von 1000 Metern um den Fundort aufhalten,
dort arbeiten oder wohnen, sollen sich zur Scheibenwiese begeben.
Ab 14 Uhr informiert die Polizei die Anwohner per Lautsprecherdurchsagen
in den Straßen und fordert sie zum Verlassen des Sperrbereiches auf.
Dieser soll bereits um 16 Uhr menschenfrei sein.
Die Schüler der Hoyaer Schulen haben nach der sechsten Stunde Schluss.
Nur das nördliche Industriegebiet sowie Teile der Firma „Smurfit Kappa
liegen außerhalb des Gefahrenbereiches.
Gegen Abend lies die Kreiszeitung folgendes verlauten:
Hoya atmet auf.
Um Punkt 19 Uhr gab die Kampfmittelbeseitigung Hannover gestern die erlösende Entwarnung.
Die 125 Kilo schwere Sprengbombe aus dem Zweiten Weltkrieg,
die in der vorangegangenen Nacht in der Weser von
der Firma „Bitec entdeckt worden war, war entschärft worden.
Die groß angelegte Evakuierung der Einwohner wurde daraufhin aufgehoben.
Rund 3000 Bewohner der Grafenstadt mussten kurzfristig
ihre Häuser und Arbeitsplätze verlassen.
Alle, die sich in einem Radius von einem Kilometer um den Fundort
des zwischen den Weserbrücken liegenden Sprengkörpers aufhielten,
wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu begeben.
Um 18 Uhr begannen Gerd Ehler und seine Kollegen
von der Kampfmittelbeseitigung Hannover mit der Entschärfung.
In sechs Metern Tiefe hatte der englische Sprengkörper gelegen.
Mit einem Bagger hievten die Spezialisten die Bombe auf das Schiff „Ibis III
und fixierten sie dort in einem Metallrahmen.
Mittels einer so genannten „Raketenkralle löste das Entschärfungskommando
den Zünder und machte das Relikt so unschädlich.
Im Zuge des Sicherungsvorgangs errichtete die Polizei Straßensperren
an allen Ortseinfahrten und ließ ab 15 Uhr niemanden mehr in die Grafenstadt hinein.
Bereits um 12 Uhr hatte die Wasserschutzpolizei die Weser für die Schifffahrt gesperrt.
Wer durch das Radio oder Bekannte noch nicht informiert worden war,
wurde von Polizisten und Feuerwehrleuten auf den Ausnahmezustand aufmerksam gemacht.
Die rund 150 Ordnungshüter und eben so viele Feuerwehrleute durchkämmten das Sperrgebiet, klingelten an jeder Tür und verteilten die Flugblätter mit den Verhaltensregeln der Evakuierung.
Auf der Scheibenwiese versammelten sich indes die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks, der Polizei, der Sanitäter und der Feuerwehr. Auch einige Bewohner fanden dort Asyl.
Diese war, nach Angaben des Pressesprechers der Nienburger Kreisfeuerwehr, Michael Siegel, gegen 16.45 Uhr zum größten Teil abgeschlossen. „Die Bevölkerung macht sehr gut mit, erklärte er. „Sie wurde bereits im Vorfeld für das Thema sensibilisiert. Als es dann heute akut wurde, waren die Bewohner gut vorbereitet.
Die Samtgemeindeverwaltung bat die Bürger in einem für solche Ernstfälle vorgefertigten Schreiben, sich zu Freunden oder Bekannten zu begeben. Für Personen, die keine andere Aufenthaltsmöglichkeit hatten, wurde eine Sammelstelle in der Grundschule Bücken sowie ein Bus-Shuttle vom Guder-Parkplatz eingerichtet.
Im Bücker Schulgebäude versammelten sich im Laufe des Nachmittags rund 300 betroffene Bewohner. Die DRK-Bereitschaften Nienburg, Rehburg, Lavelsloh, Pennigsehl und Landesbergen sowie der Arbeiter-Samariter-Bund hatten das Schulgebäude hergerichtet.
In der Aula entstand ein Aufenthaltsraum, die Klassenzimmer wurden zu
Sanitäts-, Tier- und Spielräumen.
In der Turnhalle bauten die Helfer Feldbetten für den Ernstfall auf und
im Sekretariat kümmerte sich die Einsatzleitung um die Abholung
von Rollstuhlfahrern und Bettlägerigen.
Nach erfolgreich getaner Arbeit begaben sich die
Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes zur Scheibenwiese,
um mit den übrigen Einsatzkräften den Ablauf zu besprechen
und dabei ein verspätetes Abendbrot einzunehmen.
Gelöst und sichtbar erleichtert vom guten Ausgang der Aktion waren dort neben Samtgemeindebürgermeister
(„Ich hab mein Hoya noch nie so leer gesehen.)
auch sein Ordnungsamtsleiter Uwe Back.
voll cool gemacht..aber die musik hat mir voll agst gemacht.....=D
Naja ich bekomme enbend sehr schnell angst um die leute die in hoya wo darunter auch mein Vater....
Aber richtig cool das video
saraannalena 2 years ago 2
Cartoonmusik hätte nicht so gut gepasst..^^
Bisschen Spannung sollte da schon reingebracht werden... =D
FlorianNienburg 2 years ago
wohne auch in hoya^^
endlich war da mal was los ^^
aber bischen übertrieben haben sie schon mit der evakuirung
ps: die war nur 125 kilo schwer.
sheeklouch1992 2 years ago
Das kommt davon, wenn man der Kreiszeitung vertraut..^^ Ich ändere es ab.. =)
FlorianNienburg 2 years ago
Großes Lob.
DAs Video und besonders die Musik ist gut!
Was ist das den für ein Lied?
Du hast aber keine Handykamera benutzt oder?
Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen.
Azubi78 2 years ago
Hey...
Zu 1:
ROB D - CLUBBED TO DEATH
Zu 2:
Is ne Ausweichcam mit HD Quali.
bisschen runtergesetzt, damit es nicht zu groß wird.
Rückmeldung erfolgt ;)
FlorianNienburg 2 years ago