Das Bestattergewerbe ist ein todsicheres Geschäft: Ob Eiche hell , Mahagoni dunkel oder Kiefer furniert, ob Trauerredner oder Pastor, ob mit Palmenkübeln, Musik und Kränzen oder ohne viel Federlesens - die Unterschiede machen mehrere Tausend Euros aus.Aus "Ruhe sanft" kann so schnell "Ruhe teuer" werden, wenn Hinterbliebene nicht einen klaren Kopf behalten.Die spannende Dokumentation "Das Geschäft mit dem Tod" untersucht den Bestattungsmarkt und stellt fest, dass um die Toten mitunter mit harten Bandagen gekämpft wird.Wenige trauen sich, nach billigeren Alternativen zu fragen oder beim Bestatter nebenan die Preise zu vergleichen.Seitdem 2004 das Sterbegeld abgeschafft wurde, beginnen allerdings einige Hinterbliebene zu rechnen und fragen sich: Warum Oma in einem teuren Eichensarg bestatten, wenn es auch ein günstiger aus Kiefernholz tut? Seit der EU-Osterweiterung lässt sich sogar das deutsche Friedhofsgesetz umgehen, das Hinterbliebene zwingt - oft zu hohen Gebühren - Oma auf dem städtischen Friedhof zu begraben.Man exportiert die Leiche einfach nach Tschechien und nimmt die Urne unterm Arm mit nach Hause - zu unschlagbar günstigen Preisen.Pietätlos finden das alteingesessene Bestatter.Neben den Alteingesessenen erobern immer mehr Unternehmer den Markt, die Schlachter oder Schlosser gelernt haben und nun ins Geschäft mit den Toten eingestiegen sind.Sie haben kein graubraunes Büro mehr mit Engeln und Kreuzen, sondern gerade mal Telefon und Computer.Notwendige Dienstleistungen werden schlicht gekauft, das senkt fixe Kosten.Es gibt auch in der Bestatter-Branche mitunter schwarze Schafe.Da wird ein teurer Sarg bestellt und bezahlt, im Krematorium aber wird in letzter Minute Oma schnell noch in einen billigen Sarg umgebettet.Da wird aus einer teuren Urne eine billige Papp-Urne, in der Hoffnung, die Hinterbliebene merke das nicht, da wird auf vorher vereinbarte Pauschalpreise schnell noch ein bisschen was aufgeschlagen.Genau hinsehen und Preise vergleichen - trotz Trauer - lohnen sich jedenfalls, sagt die Verbraucherberatung, denn umsonst ist der Tod, aber nicht die Bestattung.
geschmackslose werbe doku für dieses drecksunternehmen.wie die sich gegenüber den toten vor der kamera geben..dreckssäcke!
BahnfreakDE 3 months ago 6
Dieser Bestatter hat sich mit der Doku keinen Gefallen getan. Er macht die ganze Sache einfach zu einem rein Geldorientieren Abschnitt. Und das ist es nicht ! Ich kann meinem vorposter nur zustimmen, GESCHMACKLOS !
NotYouPiano 2 months ago 2