LWL-Freilichtmuseum @ Detmold

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Uploaded by on Sep 25, 2010

"Das LWL-Freilichtmuseum Detmold (bis 2006 Westfälisches Freilichtmuseum Detmold) befindet sich in der Stadt Detmold in der Region Lippe in Nordrhein-Westfalen. Träger des Museums ist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Das 1971 eröffnete Freilichtmuseum trägt den Untertitel "Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde" und ist eines der bedeutendsten seiner Art in Europa und mit 90ha Fläche und mehr als 100 historischen Gebäuden nach eigenen Angaben das größte Deutschlands.

Als Besonderheit hat das Museum seit 1985 einen Schwerpunkt im Bereich der Landschaftsökologie und zeigt den Wandel der historischen Kulturlandschaft, sowie alte Tierrassen und Pflanzenarten. Vor dem Verschwinden konnten damit bereits alte westfälische Haustierrassen wie die Lippegans und das Bentheimer Landschaf bewahrt werden; seit 2001 werden im Museum auch Senner Pferde gezüchtet.

Am 22. Juli 1960 beschloss der Landschaftsverband Westfalen-Lippe die Gründung eines „Westfälischen Freilichtmuseums Bäuerlicher Kulturdenkmale" in Detmold zur Darstellung des Wandels des bäuerlichen Lebens in den Jahren 1550 bis 1800. Sechs Jahre später, im Mai 1966, begannen die Bauarbeiten, und am 7. Juli 1971 wurde das Museum eröffnet. Es umfasste damals folgende Gebäude: Osnabrücker Wiehengebirgshof (acht Gebäude, dargestellte Zeit: um 1800), Mindener Hof (sechs Gebäude, 1800), Doppelheuerhaus (1800--1830), Tecklenburger Kötterhaus (1800--1860), Münsterländer Gräftenhof (acht Gebäude, um 1800).

Als erste Ergänzung des Gebäudebestands wurde 1973 der „Lippische Meierhof" mit sechs Gebäuden fertiggestellt. 1974 bekam das Museum den Titel „Landesmuseum für Volkskunde", und im Entwicklungsplan für 1975 wurde die Grenze der Darstellung des Bäuerlichen Lebens im Museum von 1550 bis 1800 auf 1550 bis 1900 geändert. 1976 wurde der „Westmünsterländer Hof" mit neun Gebäuden aus der Zeit 1790 bis 1860 fertiggestellt. Das „Paderborner Dorf" der Zeit um 1900 wurde am 13. Juli 1981 mit zehn der geplanten siebzig Gebäude eingeweiht. Zwei Jahre später wurde der Westhellweghof aus Dortmund-Brackel (um 1860) eingeweiht. Am 12. Juni 1991 erfolgte die Ganzteiltranslozierung des Tagelöhnerhauses aus Rösebeck nach Detmold. 1992 wurde der Sammlungsauftrag des Museums bis in die Gegenwart erweitert. Das „Sauerlanddorf" (1918--1930) wurde 1997 eingeweiht. 2000 wurde eine Ausstellung „ZimmerWelten" zur Dokumentation des Wohnalltages der Gegenwart durchgeführt. Zuletzt wurde 2007 das „Haus Uhlmanns" aus Ovenhausen eingeweiht."(taken from wikipedia)

Das LWL feierte 2010 sein 50jähriges Bestehen und beurteilte dies Video auf seiner Facebook-Seite wie folgt:
"Danke für den Link, sehr gut gemachtes Video Herr Köhler."
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Fachwerkhaus-Link:
https://www.youtube.com/user/Fachwerkfreunde
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HINWEIS:
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Alle Rechte vorbehalten! Copyright hansko 2012

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  • Die mittelalterliche Musik von Estampie passt hervorragend zu den Aufnahmen vom Freilichtmuseum, der Rhythmus des Fortschreitens durch das Museum harmoniert perfekt mit dem peitschenden Rhythmus dieser fernen und doch vertrauten Klänge, der Schnitt ist meisterlich, ich mag auch die längeren Überblendungen. Aber fast wie Fremdkörper wirken die Fotos, die einen aus der Bewegung, aus dem Fluss hinausreißen, ein Innehalten mit der filmenden Kamera hätte natürlicher gewirkt...

  • @LZFILM: Hatte lange überlegt u.da kam mir diese hervorragende Musik in den Sinn, einer Gruppe, die ich erst im Mai abgefilmt hatte.

    Ja, das Innehalten der Kamera entsprach zu dieser Zeit noch nicht meinen Kamerastil - der sich entsprechend dem Kameratyp ja auch verändert (z.B.Schulterkamera, dann mit Kameradisplay etc.). Überhaupt ist man oft zu hektisch beim Abfilmen u.wirkt oft genug wie gehetzt - aber warum nur?

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All Comments (4)

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  • Wenn ich einen Drehort gut kenne, dann weiß ich viel genauer, was ich dort filmen will. Ich bin nicht mehr so spontan, aber ich lasse mir mehr Zeit für das, was ich aufnehmen will. Wenn der Ort sich aber verändert hat, weil er z.B. plötzlich als Ausstellungsgelände genutzt wird, muss ich improvisieren. (Ist mir neulich im Gasometer Oberhausen so ergangen...) :-D

  • Ich kenne das von mir selbst, und es ist eine sehr gute Frage. Ja, warum eigentlich? Es hängt damit zusammen, zu einem unbekannten Ort zu kommen (selbst wenn der Ort bekannt ist, hat sich dort alles verändert), wir wissen nicht, was wir dort alles sehen werden, die uns zur Verfügung stehende Zeit ist begrenzt, und so ziehen wir schnell von einem Motiv zum nächsten, ehe die Ausstellung schließt/das Licht weg ist (im Falle von Regen)/zu viele Menschen gekommen sind/die Akkus leer sind...

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