Mit offenen Karten - Globalisierung

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Uploaded by on Jun 19, 2011

18.06.2011.arte
Hamburger, Pizza und Sushi sind nur einige Beispiele für die zunehmende Globalisierung unserer Ernährung. Aber das Agroindustrie-Modell hat auch Gegner. "Mit offenen Karten" gibt einen Überblick über die verschiedenen Formen des Widerstands, vom fairen Handel bis hin zum Ursprungsschutz.

Weltweiter Querschnitt von der heutigen Landwirtschaft bzw. Nahrungsmittelproduktion am Bsp. von Kaffee, Gentech und Biolog. Lebensmittel

Bsp. Joghurt: durchschnittlich 9000 km bis im Supermarkt


Fazit:
Solange der westliche, europäis. & amerik. Konsument nur ca. 15% seines Lohnes, wenn überhaupt, für Nahrung braucht und immer weniger dafür bereit ist auszugeben, wird das Gefälle von Arm und Reich noch extremer werden. Der Konsument ist entscheidend daran mitbeteiligt, wie die Entwicklungsländer bzw. die mittellosen Bauern von der Globalisierung bzw. dem sogenant Freien Markt ausgenützt werden oder nicht.

Nicht nur bei Sojaproduktion in Indonesien oder Brasilien, die für Fleischfütterung in EU im grossen Stil eingesetzt wird. Baumwollproduktion, Reisproduktion, Maisproduktion etc. etc.
Die Länder in Afrika, Südamerika und Asien sind den grossen westl. Konzernen oftmals ausgeliefert. Das Bsp. des Kaffees, Ätiophien und Starbacks verdeutlicht das ziemlich gut. Grosskonzerne haben nicht selten mehr Mittel und Macht als ganze Staaten. Die 500 grössten Weltkonzerne können in den Entwicklungsländern heute fast tun und lassen was sie wollen. Mit Geld lässt sich da viel kaufen.
Das extremste aktuelle Bsp. für die Machtlosigkeit eines Staates und den Folgen ist die D.R. Kongo

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  • das um 7:00 dargestellte Verhältnis von Weltbevölkerung und Nahrungsmitteln ist irreführend!

    Die Faktoren sind zwar mehr oder minder richtig, allerdings sollte das "Männchen" nicht so groß sein wie das "Getreide", denn mit der heutzutage hergestellten Nahrung könnten 12 Milliarden Menschen ernährt werden - Logistikprobleme und, und vor allem Verschwendung halten dagegen.

  • @Xallo90 Hast recht, dass die Logistik bzw. vor allem die europ. + amerik. VERSCHWENDUNG und Luxusverhaten bzw. Dekadenz dür den Hunger in der Welt heute sorgt. Wie Jean Ziegler sagt, wird jeder Hungertote heute vom Westen indirekt ermordet.

    Eine unglaubliche Menge an essbaren, aber leicht abweichenden oder "abgelaufenen" Lebensmitteln landen tagtäglich im Müll. Abertausendtonnen jeden TAg. Der Westen verfettet, Übergewicht und der Rest verhunge. Es gibts Leute, die holen Kontaineressen gratis.

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All Comments (6)

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  • @Xallo90 Logistik und Verschwendung Probleme ? Das Problem ist Ideologie .

  • ....die amerikanischen Neoimperialisten...

  • DIE SENDUNG MUSS RICHTIG HEISSEN - "MIT OFFENEN KARTEN FÜR DAS WOHL FRANKREICHS!!!" . Es wird nämlich immer die Position eines besorgten konservativen "mittelbürgerlichen" Franzosen dargestellt......auf die man im globalen Maßstab ruhig verzichten kann....

  • man das wollte ich hochladen ;=) gutes video

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