Vegetarier -- warum? Becoming a vegetarian -- why?

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Uploaded by on Nov 24, 2011

Al Mausi Productions presents:

Comics, Music & Animation by www.mausebaeren.com

Die Mausebären sind Vegetarier
The Mausebears are vegetarians
Los Mausebaeren son vegetarianos
Les Mausebaeren vivent végétarien

Vegetarier -- warum? Becoming a vegetarian -- why?

Eine Erklärung warum man Vegetarier sein sollte, hat wohl schon Albert Schweizer am Besten auf den Punkt gebracht: "Solange es Schlachthöfe gibt, wird es Schlachtfelder geben"

Darin verbergen sich grundlegende Weisheiten, dass unsere geistige Haltung maßgeblich von unseren Taten beeinflusst ist und umgekehrt.

Es gibt nur eine einzige Welt wie die unsere. In unserer ganzen Galaxie und Millionen von Sternen und Lichtjahren weit keine zweite, die mit Lebewesen bevölkert ist. Daher ist das Leben an sich besonders kostbar.

Alle Lebewesen stammen von einer Ursprungsform ab, was bedeutet, wenn man es ganz genau nimmt, dass wir uns auf bestimmte Art selbst aufessen, so wie wir jetzt handeln. Auch im übertragenen Sinne, indem wir die Ressourcen verknappen und die Umwelt massiv schädigen.

Wir haben als "Krone der Schöpfung" eine besondere Fürsorgepflicht gegenüber unseren Mitgeschöpfen und unseren eigenen Nachkommen, sowie auch unserer Umwelt gegenüber.

Wir können selbst kein Leben herstellen - noch leblose Materie beleben, umgekehrt aber leicht.

Warum also Vegetarier werden?
Man sollte Dogmen in Frage stellen: Warum essen Millionen von uns jeden Tag Tonnen von Tieren?
Ist es vielleicht falsch, etwas zu tun, was alle schon immer taten und tun?
Ist es auch richtig jemanden zu töten? Weil Krieg ist?
Haben wir Krieg mit unseren Mitgeschöpfen?
Albert Schweizer: Schlachthöfe = Schlachtfelder ?

Nicht nur das Essen von Tieren ist bei näherer Betrachtung schrecklich, mehr noch, wie sie leben müssen, weil wir sie essen wollen.
Jeder weiß das im Grunde und verdrängt es. Im letzten Quartal 2011 wurden z. B. nur in Deutschland 15,2 Millionen Schweine geschlachtet. Eine unvorstellbare Zahl. Man stelle sich vor, was das bedeutet und wie es sich anfühlt. Abgesehen davon ist das eine Zahl "nur" von Schweinen, es gibt aber auch noch Kühe, Hühner, Gänse usw...

Als „hoch entwickelte, zivilisierte" Lebensform denken und reden gar nicht gerne darüber. Wir haben es so von unseren Eltern gelernt und übernehmen es ohne es in Frage zu stellen. Wir sitzen am Tisch beim Essen -- die einzige Zeit an der wir alle zusammen sind. Dabei sprechen über Frieden und moralische Grundsätze, pflegen unsere Gesprächskultur zeitgleich mit gebratenen Tierstückchen im Mund. Und erst indem es hier steht, schwarz auf weiß -- fühlt es sich zunehmend beschämend an.
Doch wir können uns entscheiden anders zu leben. Das ist die gute Nachricht.

Du sollst nicht töten? Ein essentieller Leitsatz, das meint wohl auch Albert Schweizer.
Solange wir nicht verstehen, dass das was wir essen auch unsere geistige Einstellung beeinflusst und umgekehrt, werden wir uns auch selbst die Lebensgrundlage nehmen und damit auch die Lebensgrundlage für die eigene Spezies. Erst wenn wir das erkennen und anfangen, jeder für sich im Kleinen etwas zu ändern, werden sich die großen Dinge verändern und es kann in Zukunft vielleicht wirklich Frieden geben auch mit unseren Mitgeschöpfen.

Vegetarier sein ist nicht nur gesünder in jeder Hinsicht, sondern im Wesentlichen eine Geisteshaltung.

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