Höllentrips - Leben mit Heroin

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Uploaded by on Apr 3, 2011

Sein Doppelleben zwischen Heroin-Sucht und Journalismus dauerte zwei Jahrzehnte und kostete Jörg Böckem (45) fast das Leben. Er hat es geschafft, diesem Alptraum zu entkommen. Christiane K. (48) hingegen kann ohne Drogen nicht leben. Sie meistert ihren Alltag als berufstätige Mutter trotzdem erfolgreich.

Dem Alptraum entkommen: Jörg Böckem

Drogenabhängig und berufstätig: Im Rückblick fragt sich Jörg Böckem selbst, wie er das eigentlich geschafft hat. Einerseits den Alltag als freier Autor für deutsche Zeitungen und Zeitschriften meistern und andererseits die Sucht im Job über so viele Jahre verbergen. Nur wenige Kollegen wussten davon. „Ich stand permanent unter einer unmenschlichen Daueranspannung." Heute kann er sich an viele Prominente, die er in seiner Zeit als Junkie getroffen hat, nicht mehr erinnern. „Den habe ich interviewt? -- Das weiß ich gar nicht mehr!", stellt er beim Durchblättern seiner Texte fest.

Jörg Böckem hat sich mit seiner Vergangenheit und dem Thema Drogen intensiv auseinandergesetzt und schont sich selber nicht. Die Analysen des Ex-Junkies verdeutlichen, wie Drogen und Sucht funktionieren. „Heroin wirkt zuverlässig gegen alles: Versagensängste, Zahnschmerzen, Einsamkeit. Es ist ein Mittel, das auf Knopfdruck von diesen unangenehmen Gefühlen befreit -- und das ist natürlich gefährlich."
„Ich bereue nichts"
Arnold Simon vor den Bildern seines Sohnes Alexander
Christiane K. kann ohne Drogen nicht leben.

Christiane ist seit fast 30 Jahren drogenabhängig. Die gelernte Buchhändlerin, die in einem Hamburger Kiosk arbeitet, ist alleinerziehende Mutter zweier Töchter. Sie hofft, dass man ihr sobald wie möglich ein synthetisch hergestelltes Heroin - sogenanntes Diamorphin - verschreibt. „Ich bereue nichts", sagt sie. „Das ist passiert, das ist mein Leben." Nur ihren Kindern gegenüber habe sie ein schlechtes Gewissen. Weil sich die beiden manchmal für ihre Mutter rechtfertigen müssten. Dabei pflegt die kleine Familie ein außergewöhnlich vertrauensvolles, ehrliches und inniges Verhältnis. „Wir sind stolz auf unsere Mutter", sagt die ältere der beiden Töchter. „Sie war und ist immer für uns da und kriegt immer alles auf die Reihe."

Wilma Pradetto zeigt in ihrem Film „Höllentrips", was es bedeutet, jahrelang ein Doppelleben zu führen. Eine bürgerliche Fassade aufrecht zu erhalten, während man am Abgrund steht. Eltern, Kinder und Kollegen erzählen von ihren Erfahrungen, Ängsten und ihrem Schmerz. Der Filmemacherin ist es gelungen, eine eindrucksvolle Innensicht dieses Suchtlebens zu geben.

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  • @Ersterzweiterdritter ein streichholz im mund auch...

    

  • @alina01020304 kommt drauf an... wie du dich gibst. Er sagte auch das er nicht als Konsument nur völlig drauf in der Ecke lag

  • @Knorpelpower aber Tabak hat eine beruhigende wirkung wenn man erstmal süchtig ist zumindest ;)

  • @Highskill3r HAHA bis du scheiße.. nimmst andere drogen außer gras.. überleg mal was dich kaputt gemacht hat und warum du jetzt kaputt bis !

  • @Highskill3r haltz maul Ö.ö ... sag mir wieviele menschen sind 2011 an gras gestorben ? .... und dan sag mir wie viele sterben an alk. an hero an koka? bitte sag es mir du spast !

  • @Highskill3r Hört sich ähnlich an wie bei meinem Freund. Der ist Schizophren geworden durch's jahrelange Kiffen und sonstige Drogen wie Koks... Aber ganz weg ist das bis heute nie gegangen. Daher hast du Glück gehabt.

  • @Knorpelpower

    da haste recht. ich weiß über das thema bestens bescheid glaub mir ich habe 5 jahre gekifft und zwar jeden tag von morgens bis abends und du willst nicht wissen was bei mir alles kaputt ist. dazu kamen noch andere drogen. auch psychisch war ich am boden. meine familie hat mich aufgefangen... zum glück. ich hatte eine psychose. eine typische wie man sie bei kiffern kennt. nu is sie weg und die drogen ebenfalls ich fühle mich wieder jung und frisch. nicht wie einer der 50 ist.

  • @isreinable das ist mir neu...und ich arbeite im labor.

  • @Highskill3r sollte man auch nicht. trotzdem wäre mir eine bekiffte welt lieber, als schwachsinnige kippen(die noch nicht mal berauschen), giftiger alk oder tabletten die er krank machen als zu helfen. klar sollte es reguliert sein und streng ab 18. trotzdem bleibe ich dabei. man sollte das kiffen nicht verharmlosen. aber auch nicht total nieder machen.

  • @JugoslawenPower

    meines lässt es erstrahlen, denn ich fühle mich durch solche existensgescheiterten automatisch besser.

    danke dafür :)

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