Im Kontinuum der Bilder: VJing als Medienkunst im öffentlichen Raum
Interdisziplinärer Workshop an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
6./7. Februar 2009
VJing (von visual jockey), das sich seit geraumer Zeit als Bestandteil der Clubkultur etabliert hat, ist eine Form der Erzeugung visueller Environments, die im Schnittfeld von Medienkunst und Mediendesign anzusiedeln ist. Durch Formen der Verschränkung mehrerer ästhetischer Ebenen (Licht, Musik, Bild) und dem Einsatz digitaler Medientechnik eröffnet VJing grundsätzlich neuartige Möglichkeiten der Wahrnehmung und Raumerfahrung. Ein häufig anzutreffendes Kennzeichen ist dabei, dass gewohnte Modi der Bilderfahrung durchkreuzt werden. Die Elemente des VJing - Bildfragmente, Animationen, Piktogramme, grafische Muster oder typografische Sequenzen - ergeben kein sinnvoll lesbares Ganzes, sondern überfordern die Wahrnehmung oder lassen sie ins Leere laufen. An die Stelle semiotischer Zeichenrelationen tritt ein kontinuierlicher ‚flow visueller Reiz
Vortrag von Dipl. Ing. Stefan Kraus
Weimar
VJ - Subkultur und Metamedium
(Themenfeld Der VJ als Künstler)
hallo,
der vortrag hat mir sehr gut gefallen. eine menge der angesprochenen punkte sind mir in den vergangnen jahren als "vj wider willen" :) auch aufgefallen.
vor allem die unaufdringlichkeit und das vermeiden von botschaften sowie das arbeiten mit dem raum.
iasonf 1 year ago