http://www.gewalt-geht-immer.de - `violare humanum est´
Viele Bürger wissen das bewährte täterorientierte Rechtssystem der Bundesrepublik nicht zu schätzen. Gewaltverbrechen, bei denen immer wieder Menschen schweren Schaden nehmen, lassen die Öffentlichkeit mit wachsendem Unmut auf den häufig paradox anmutenden Umgang mit gefährlichen Straftätern reagieren.
Dabei ist Gesellschaft ohne Kriminalität nicht denkbar und für viele Beteiligte auch nicht wünschenswert.
die SozialpädagoginIn Berlin wurde daher eine Initiative ins Leben gerufen, die Experten aus Politik, Rechtsprechung, Sozialarbeit und Medien Mut machen will, mit der lange aufrecht erhaltenen Legende eines möglichen Abbaus von Kriminalität aufzuräumen. Nur durch Aufrichtigkeit kann ein zutiefst menschliches Phänomen allmählich seinen Schrecken für die Normalbürger verlieren. Die Experten haben längst ihren Frieden mit Gewaltverbrechen geschlossen und mit ihnen zu leben gelernt nun sind der Mann und die Frau auf der Straße an der Reihe.
der KriminelleIn modernen Gesellschaften sind viele Berufsgruppen von einem hohen Kriminalitätsniveau abhängig. Sollten beispielsweise Gewaltverbrechen von heute auf morgen verschwinden, hätten Juristen, Sozialarbeiter und Politiker -um nur einige zu nennen- ein unangenehmes Legitimationsproblem. Das wäre ihnen nicht zu wünschen, denn ihr ganzer Einsatz gilt dem professionellen Umgang mit unvermeidlichen tätlichen Konflikten zwischen freien Individuen. Unter `Gewalt-geht-immer´ soll den Experten daher ein Forum geboten werden, ehrlich über ihr Verhältnis zu schweren Verbrechen Auskunft zu erteilen.
die Pressesprecherin Und das ohne Beschwichtigungen, vage Absichtserklärungen und halbherzige Entschuldigungen bezüglich in Kauf genommener gefährlicher Gewaltdelikte. Klartext ist angesagt.
An der negativen Kriminalitätsentwicklung wird sich aller Voraussicht nach nichts ändern. Von Politik, Justiz und Betreuungswesen kann realistischerweise nicht verlangt werden, sich selber eine wichtige Grundlage zu entziehen. der RichterDaher sollten sich die Bürgerinnen und Bürger mit alltäglich gewordenen Gewaltdelikten, mögen sie im einzelnen auch noch so unangenehm erscheinen, abfinden und arrangieren. Die Politik- und Kunstplattform moderne21 leistet hier einen Beitrag, indem sie übertriebene Erwartungen zum Thema `Kriminalitätsbekämpfung´ mit den geschilderten Sachzwängen konfrontiert und so Enttäuschungen vorbeugt.
Im Mai 2008 fand im Berliner Kunsthaus Tacheles eine Podiumsdiskussion zum Thema statt. Als Ersatz für den nicht vertretenen `Weißen Ring´ und die `Opferhilfe´ fand sich dankenswerterweise Frau Dr. Ines Hochkamp vom `Arbeitskreis - Gewaltverbrechen, nein Danke !´ in der Oranienburgerstraße ein. Das aufschlussreiche Gespräch mit ihr verlief in nüchterner und freundlicher Atmosphäre, während der anschließenden Diskussion mit dem Publikum wurden jedoch auch Misstöne laut. Frau Dr. Hochkamp ließ sich während der Veranstaltung leider dazu hinreißen, der Aktion `Gewalt-geht-immer´ "mangelnde Sensibilität im Umgang mit Vertretern der institutionalisierten Verbrechensbekämpfung" vorzuwerfen. Dies wurde entschieden zurückgewiesen.
SATIRE !
Beteiligte Schauspieler: Anita Puppe, Carl von Hollen, Eva Math, Lars Möhring (die Aussagen im Video geben nicht deren eigene Meinung wieder)
SO ein schwachsinn, Thematisieren sollte man die Imigrantengewalt die in ganz Deutschland vorhanden ist.
IHR betreibt doch Augenwischerei.
Aber ihr könnt mich ruhig Nazi nennen.
Sympatikuss 2 years ago
Wir werden Dich mit Sicherheit NICHT `Nazi´ nennen, denn das wäre erstens anmaßend und würde zweitens die Verbrechen der Nationalsozialisten verharmlosen.
kriminalitaet 2 years ago 8