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Nach der Herz-OP: Tim Cole läuft zurück ins Leben

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Published on Feb 7, 2012

Der bekannte Journalist, Autor und Internet-Experte Tim Cole litt unter Vorhofflimmern und war einer der ersten Patienten, die sich im Oktober 2011 im Isar Herz Zentrum (www.isarherzzentrum.de) einer Laser Ablation unterzogen haben. Rund drei Monate nach dem Eingriff konnte der 62-Jährige sogar wieder an einem Laufwettbewerb teilnehmen und startete am 5. Februar beim 19. Johannesbad Thermen-Marathon (www.thermen-marathon.de) über 10 Kilometer. Seine nächsten Ziele: Halbmarathon im Sommer in München, Marathon im Herbst in Berlin.


Isar Herz Zentrum (www.isarherzzentrum.de) führt als erste Klinik in Süddeutschland die Laser-Ablation ein
- Ein bis zwei Millionen Deutsche leiden an Vorhofflimmern
-Neue Therapie ermöglicht Patienten wieder ohne Medikamente zu leben und Sport treiben zu können
- Patient Tim Cole (61): „Ich möchte wieder Marathon laufen"
München, 25. Oktober 2011 -- Rund ein bis zwei Millionen Deutsche leiden an Vorhofflimmern, einer schweren Herzrhythmusstörung, die unter anderem einen lebensbedrohlichen Schlaganfall auslösen kann. Als erste Klinik in Süddeutschland setzt das Isar Herz Zentrum jetzt die Laser-Ablation ein, um das Vorhofflimmern nachhaltig zu stoppen. Die Patienten, die oft jahrelang unter Herzrasen, Luftnot und Belastungsschwäche litten oder auf Medikamente wie Betablocker angewiesen waren, sind bei erfolgreicher Behandlung beschwerdefrei und können sogar wieder Sport treiben.

Hintergrund: Laser-Ablation
Bislang wurden schwere Fälle von Vorhofflimmern ohne optische Kontrolle ablatiert. Dabei wurden im Zuge einer OP die betroffenen Nervenenden in den Innenseiten der Vorhöfe über einen Katheter thermisch behandelt. Die Stellen, die die chaotischen Herzbewegungen ausgelöst hatten, wurden so stillgelegt. Nachteil dieser Methode: Die Nervenenden mussten vorher über bildgebende Verfahren ermittelt werden. Beim Kathetereinsatz selbst fehlte aber eine optische Kontrolle. Folge: Bei der OP wurden oft nicht alle betroffenen Stellen erfasst. Der Patient musste dann weiterhin Medikamente nehmen oder sich einer erneuten OP unterziehen.
Bei der Laser-Ablation wird dieser Nachteil jetzt beseitigt. Über einen Katheter wird ein Ballon in den Vorhof eingeführt, der dann mit schwerem Wasser gefüllt wird. In diesem Raum können dann Laser und Kamera gleichzeitig eingesetzt werden. Der Kardiologe kann so bei voller optischer Kontrolle mit dem Laser exakt die betreffenden Nervenenden stilllegen.
Der Patient befindet sich währenddessen im Dämmerschlaf und merkt von dem Eingriff nichts. Nach ein paar Tagen ist er wieder voll einsatzbereit und benötigt, wenn die Operation erfolgreich verlaufen ist, keine Medikamente mehr.

Der Patient: Tim Cole

Der 61-jährige Journalist und Buchautor Tim Cole (www.cole.de) ist Wahl-Münchner und begeisterter Marathonläufer. „Bei einem Lauf habe ich plötzlich bemerkt, dass mein Puls vermeintlich ohne Grund nach oben geschossen ist. Ich bin dann zum Arzt gegangen und die Diagnose war erst einmal niederschmetternd. Vorhofflimmern! Mein Arzt hat mir dringend geraten, mich behandeln zu lassen, da Vorhofflimmern unter anderem einen Schlaganfall auslösen kann."

Tatsächlich trat bei dem gebürtigen Amerikaner der „worst case" ein -- ein Schlaganfall, der aber Gott sei Dank leicht verlief. Tim Cole: „Es passierte ausgerechnet am Tag vor der bereits angesetzten OP." Der Patient befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits im Isar Herz Zentrum zur Voruntersuchung, was sein großes Glück war. „Wenn man einen Schlaganfall bekommt, dann sollte man ihn am besten dann bekommen, wenn man gerade von hervorragenden Kardiologen umgeben ist und nebendran die modernsten medizinischen Apparate stehen", sagt Cole, der den Schlaganfall ohne jeden Schaden überstanden hat.

Trotzdem: Tim Cole muss seitdem zur Vorbeugung Betablocker schlucken. „Aber damit kann ich keinen Sport mehr treiben. Mein Puls wird automatisch bei 120 gedeckelt." Am Mittwochabend, 26. Oktober 2011, geht Tim Cole deshalb zum zweiten Mal ins Isar Herz Zentrum. Am Donnerstag steht dann die OP an. „Ich freue mich sehr, dann nach ein paar Tagen wieder laufen und trainieren zu können. Mein Ziel ist es, im Herbst 2012 entweder in München oder in Berlin den Marathon in einer Zeit von 4 Stunden zu laufen."

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