T & M Technik und Museum Marketing GmbH (Nr. 117)
T & M Technik und Museum Marketing GmbH: Der Protest der Beschäftigten geht weiter
17.06.2008
Am kommenden Donnerstag, dem 19. Juni 2008 findet die nächste Sitzung des Stiftungsrates der „Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin" unter Beteiligung des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit statt. Das bestimmende Thema dieser Sitzung wird die Zukunft der Besucherbetreuung im „Deutschen Technikmuseum Berlin" (DTMB) sein. Denn die Museumsleitung verweigerte seit November 2007 grundlos die Weiterbeschäftigung von rund 80 Beschäftigten -- die Hälfte aller Besucherbetreuer und Besucherbetreuerinnen im DTMB.
Bis heute wurde den Betroffenen keinerlei ernst zu nehmende Begründung für dieses Vorgehen dargelegt. Klar ist nur, dass die Museumsleitung keine unbefristet beschäftigten Besucherbetreuer und Besucherbetreuerinnen möchte. Denn mehr als die Hälfte der ehemals 160 Beschäftigten haben einen Anspruch auf eben jenes unbefristete Arbeitsverhältnis, wie bislang mehr als zehn erstinstanzliche Urteile des Arbeitsgerichtes Berlin bestätigt haben. Die Museumsleitung lässt dennoch nicht von den unsinnigen Gerichtsprozessen ab und liefert nach mehr als sechs Monaten der Ungewissheit noch immer keine Erklärung zur Zukunft der Besucherbetreuung im DTMB. Stattdessen sind aufgrund der Unterbesetzung im Bereich der Besucherbetreuung seit Ostern ständig Leiharbeiter und Leiharbeiterinnen der Sicherheitsfirma „SECURITAS" im Museum im Einsatz.
Deshalb rufen die Besucherbetreuer/innen, der Betriebsrat und ver.di für Donnerstag, den 19. Juni ab 8 Uhr vor dem Deutschen Technikmuseum Berlin, zu einer Kundgebung der Beschäftigten zur Begrüßung der Mitglieder des Stiftungsrates auf und protestieren gegen die prekäre Beschäftigungssituation. Im Anschluss laden wir zu einer Pressekonferenz ein.
Catharina Huhle, die Betriebsratsvorsitzende der T & M Technik und Museum Marketing GmbH, macht deutlich, dass diese Vorgänge nicht etwa in einem Unternehmen geschehen. Es gehe hier um den Betrieb eines vom Land Berlin finanzierten Museums. „Deshalb fordern wir ordnungsgemäße Arbeitsverträge, die Wieder- und Neueinstellung von Beschäftigten, um die monatelange Unterbesetzung zu beenden und das Ende der Schikanen und die Herstellung des Betriebsfriedens. Darüber hinaus ist es an der Zeit", so Catharina Huhle, „die Museumsleitung für die Missstände im Museum und den Missbrauch von Steuergeldern zur Verantwortung zu ziehen".
zuletzt geändert am 18.06.2008 um 12:09 Uhr
mu was gehts denn hier??
man kann ja nichts erkennen !!
videohai1 2 years ago
wir bleiben !
pneumapeiron 3 years ago