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Shopping-Kultur (1/5)- Die Erziehung zum pervertierten Konsum

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Uploaded by on Jul 13, 2010

Die Dokumentation "Shoppen bis zum Umfallen" aus dem Arte-Themenabend "Ich kaufe also bin ich".
Niemand spricht von dem Schlagwort "Konsumkompetenz", da es anscheinend suggeriert, dass man sich auf jeden Fall etwas kauft, sein Eigentum vergrößert - damit auch sich selbst? Doch die Frage sollte sein: "Brauche ich das, was angeboten wird? ...
Wie kam es dazu. Massenproduktion, Konsumverhaltenserziehung, Konsumpsychologie, Infrastrukturen für Transport und Werbung und Angebote, Geldgenerierung durch die menschlichen Triebe/Antriebe, Bevölkerungsexpansion und -beschäftigung, Nahrungsmittelüberangebote (Zucker-, Fett- und Milchprodukte, aromatisierte "Lebensmittel" ...Fehlernährung), Größenwahn/Selbstherrlichkeit, Sinn- und Körperlichkeitsverluste...
Die sich metastatisch global ausbreitende Konsumperversion (Globale Konzerne, Produktionsstrukturen mit kalkulierter Ausbeutung von wehrlosen Bevölkerungsgruppen), Wettbewerbs- u. Leistungsideologie mit der stetigen Unzufriedenheit und den latenten Ängsten, u.v.m. hinterlässt Spuren in den verbleibenden Lebensräumen und vielleicht auch einen ganzen ausgebeuteten Planeten.

Dieser Film gehört zu den Hausaufgaben für Jung und Alt, als Zukunftsbildungseinstieg und zur Sensibilierung der Wahrnehmung.
Den es gibt nicht nur eine "Frühkindliche Bildung" im globalen Ingenieurswettlauf, sondern auch eine "Adulte/Spätadulte Aufklärung" für die Anderungen zu einer lebaren Zukunft.

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Uploader Comments (MediascannerReloaded)

  • @Chaosbarde Wieder eine Meinung ohne standfestes Argument. Wer betreibt Materialismus während man diese Art von Eigenaufwertung betreibt.

    Aber danke, dass Du Deine Markierungen (Postings) in allen Teilen der Doku hinterlassen hast. "Mir wurde viel Bekanntes, wenig Neues und fast nichts Wissenswertes gezeigt." Und ich habe die Befürchtung, dass auch kein Wissen, dass Du für nachhaltige Verbesserungen umsetzen könntest, jemals zu dem Dir bekannten Schablonendenken dazu kommen könnte.

Top Comments

  • Welchen Wohlstand denn ?

    Wir haben zwar alles was wir nicht brauchen...

    ... aber wir sind auch unglücklich über die Dinge die wir zwar auch nicht brauchen, aber auch nicht leisten können.

    Tipp an alle: Werbung konsequent wegwerfen und auf keinen Fall beachten.

    Fernseher abschalten, besser noch verschenken an die Schwiegermutter.

    in Youtube Filme wie "The story of Stuff" ansehen

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All Comments (21)

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  • jeder ist seines Glückes eigener Schmied - jeder kann entscheinden ob er jeden Mist kauft oder nur von Zeit zu Zeit ein hochwertiges Produkt. Ich versuche meinen Besitz so zu reduzieren, das alles in einen PKW bekommen würde, einschließlich meinem privaten Werkzeug, was ich für die Arbeit brauche - leider muss ich für das abendlich Bier in der Kneißpe zwischen 3 und 5 Euronen ausgeben - was ich ne unverhältnissmäßige Schweinerei finde ...:-/

  • @visornet24 und wrum muss immer mehr konsumiert und gewonnen werden ? weil der staat jedes jahr die schulden erhöht und dafür zinsen zahlen muss ! unds somit immer höhere einnahmen braucht um die zinsen zu zahlen ! wir finanzieren mit konsum diesen irrsinn ist doch schön oder ? deswegen ist ja auch null wachstum oder 2oder 3% minus so ne katastrophe !

  • Kaufen wir etwas, was wir nicht brauchen, dann wurde uns der Konsum aufgezwungen, um die Konzerne lebendig zu halten. Konzerne müssen uns den Konsum aufzwingen, damit ihre Gewinne steigen. Konzerne befinden sich im Teufelskreis des Kapitalismus. Mehr Gewinne fordern mehr zu produzieren. Mehr produzieren fordert, mehr erzwungenes Konsumieren des produzierten. Mehr konsumieren fordert mehr Gewinne.

  • 4:20 Das ist wieder zur anderen Seite hin übertrieben.

    Wir kaufen, weil wir etwas haben wollen was wir brauchen. Haben wir es, sind wir zufrieden. Wir kaufen es aber nicht um uns lebendig zu fühlen.

  • @SweetCaramelDip das kommt dabei raus wenn jemand versucht sich der deutsche Linguistik zu bedienen und leider keine Bedienungsanleitung dazu hat ;-)

  • @Chaosbarde Ich mag weder den Konsumterror, noch die Tonne :-) Philosophische Grüße aus dem Einkaufsparadies:-)

  • immer diese verzichtsideologien... alle menschen sollen alles haben und nicht einige bestimmen was alle haben sollen und dann wohmöglich auch noch alle das gleiche. wir wollen nicht so und nicht das konsumieren. es geht dabei um die produktionsweise, die warenform und den warenfetisch. noch besser find ich dann ja noch die leute, die es nur zur verkürzten kapitalismuskritik bringen und sich dann wundern warum ihre aussagen zur dialektik nicht taugen.

    wir wollen alles für alle und zwar sofort!

  • Es heißt NOCH UND NÖCHER!!!

    Aber trotzdem danke fürs Hochladen!

  • @Chaosbarde was ist das denn bitte wieder für ein schrott? hast du das überhaupt gesehen?

  • @Chaosbarde NUR die jenigen, die ihn nicht kritisieren, weil sie ihn sich nicht leisten koennen, sondern die, die ihn kennen und ihn "genossen " haben, haben ueberhaupt irgendwas.

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