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Versengold - Das Bier in der Rechten ich trug

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Uploaded by on Oct 15, 2009

Ein geniales Lied mit einer schönen Pointe am Schluß. Viel Spaß beim hören ;)
Band: Versengold
Lied: Das Bier in der Rechten ich trug

Text:
Ich schlenderte gemach, versonnen aus der Schänkentür
Mit Armen voller Freudenwonnen lag die Nacht vor mir
In meinem Mund ein Pfeifchen hing, im linken Arm ein Mägdlein ging
In rechter Hand ein Krug voll Bier, so wandelten hinaus wir vier

Doch als ich auf die Straße trat, voll Frohgemut und -sinn
Schritt ich in schlammig' Stadtunrat und schlitterte dahin
Der Untergrund geschwind entglitt, im Schwung nahm ich das Mägdlein mit
Die mir im Schreck und ihrem Flug das Pfeifchen aus dem Munde schlug

Refrain:
Die Welt, sie hielt den Atem an, die Zeit stand stockend still
Und ich ersann, was ich noch retten kann und retten will

Ich stützte mich mit linker Hand und warf mich hoch empor
Und zog dabei nicht grad galant am Haar das Mägdlein vor
Dann trat ich mit dem Fuß die Pfeif', die flog in einem Funkenreif
Hinweg der Magd, die grad nach vorn, wie ich erneut den Halt verlor'n

Ich warf mich also auf den Rücken, und mit linker Hand und Knie
Tat ich sie wuchtig von mir drücken, daß sie rittlings fiel und schrie
Grad noch erreichte denn mein Schuh das Pfeifchen, und ich trat schnell zu
So sauste sie erneut hinweg dem Weib, sich nähernd Straßendreck

Refrain:
Die Welt, sie hielt den Atem an, die Zeit stand stockend still
Und ich ersann, was ich noch retten kann und retten will

Ich schwang mein' Oberleib hinauf und hielt und riß die Magd am Kleid
Das hat sie zwar nicht von dem Sturz, doch von dem schnöden Kleid befreit
Dann wollt' ich, daß mein Munde fing das Pfeifchen, das zu Boden ging
So beugte ich mein Kreuze krumm und fing es zwar, doch falsch herum

Voll Schmerz gepeint spie ich die Glut im allzu weiten Bogen aus
Und streckte mich voll Übermut mit letzter Kraft in Saus und Braus
In Richtung Magd, die leuchtend gar mit meiner Funkenglut im Haar
Trotz all der Müh', die ich mir gab, fiel klatschend in den Stadtunrat

Refrain:
Die Welt, sie hielt den Atem an, die Zeit stand stockend still
Und ich ersann, was ich noch retten kann und retten will

So stand ich denn betreten da, von Schlamm und Matsch benetzt
Besudelt, stinkend, muffig gar, vom Straßendreck durchsetzt
Vor einer Magd, die halbnackt war, mich schmorend und verletzt besah
Und trotzig sich denn abgewandt, ist schluchzend sie nach Haus gerannt

Auch mein guter Tabak war in aller Welt verstreut
Mein guter, edler Tabak, den genießen wollt' ich heut
Dahin war die erhoffte Nacht, so hab ich mich denn heimgemacht
Und trank frustriert in einem Zug das Bier ich in der Rechten trug

Category:

Music

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Top Comments

  • @Baloth86 Och Mann xD Du hast nichts gelernt aus dem Lied^^ Außerdem hat die Moral der Geschicht sich stets zu reimen, also:

    Was immer auch besitzen wir

    am Ende retten wir das Bier.

  • Sehr geniales Lied!

    Und die Moral von der Geschichte: Das was Du die ganze Zeit versuchst zu retten geht Dir doch irgendwann verloren und das was Dir egal ist bleibt erhalten...

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All Comments (45)

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  • Woher hast du die Bilder?

  • @TheNerdomaniac da fehlt ein "in"

  • @prayrex Ich finde keine.... Eigentlich fehlt nur ein Wort, oder bin ich einfach nur zu müde um den Fehler zu finden? Zumindest muss ich OuhRehns recht geben, die Bilder der Drachen sind unrealistisch wie ein jeder von euch, der einen wahrhaftigen Drachen gesehen hat, weiß: Die sehen vollkommen anders aus. Da sollte man auf die Drachologen wie OuhRehns hören und sie drachologisch korrekt darstellen. Und Alkoholiker aus dem Mittelalter sind nun echt zu alt für diese Welt.

  • @OuhRehns "Außerdem sind dem Text (den Lyrics) Rechtschreibfehler!" meiner meinung nach enthält dieser satz ebenfalls rechtschreibfehler.......

  • Was sollen die letzten 2 minuten 17, wo einfach NICHTS mehr kommt außer Bilder?

  • @OuhRehns

    *lautlacht* .. ah´m so sorry .. ich bin sicher wir können den Alkohol für dich lagern bis du auch trinken darfst .. bis dahin bitte nicht neidisch sein und nörgeln ;)

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