Die Demo startet am Mittwoch, den 28. September um 17.00 Uhr am Ostkurvensaal des Weserstadions. Von dort aus geht es durch das Bremer Viertel, wo zwei Kundgebungen stattfinden sollen. Enden wird die Demonstration gegen 20 Uhr Uhr am Amtsgericht. "Wir planen eine möglichst bunte Demo, die ein angenehmes Zeichen setzen soll", so das Mitglied, das namentlich nicht genannt werden will. "Wir möchten erreichen, dass die Staatsanwaltschaft nicht der Verfahrensverkürzung zustimmt, sondern dass es zu einem ernsthaften Verfahren kommt".
In dem Aufruf-Schreiben des "Bündnis rechte Gewalt stoppen" heißt es: "Alle, die sich couragiert bereit erklärt haben, auszusagen, sind nun den Nazis über Gerichtsakten namentlich bekannt. Jetzt seitens des Gerichts einen harmlosen Deal vorzuschlagen, der in seiner Wirkung nicht einmal einem "Schuss vor den Bug" gleichkommt, steht in keinem Verhältnis zu dem Risiko, dass die Zeuginnen auf sich genommen haben". Unser Ansprechpartner vom "Bündnis rechte Gewalt stoppen" rechnet damit, dass es eine Reaktion der rechten Szene geben wird: "Wir wissen nicht, was passiert. Wir können nur die Augen aufhalten. Im Endeffekt ist es wichtig, sich nicht von der Angst einlullen zu lassen. Das ist der schwierigste Teil. Auf der anderen Seite gibt es aber auch viele Leute, die sich schon solidarisiert haben. Wir sind auf jeden Fall nicht alleine und das ist das schöne Gefühl eigentlich."
_Da kommen Hooligans vermummt als Zuschauer in ein Gerichtsaal und keiner macht was_
Link to this comment:
All Comments (0)