Thiele - Erbschaftsteuer sozial ungerecht (11.11.08)

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Uploaded by on Nov 11, 2008

Carl-Ludwig Thiele, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP im Deutschen Bundestag, erklärt anhand praktischer Beispiele, warum die Erbschaftsteuerreform der Bundesregierung viele benachteiligt (u.a. Geschwister und unverheiratete Lebenspartner) und den Mittelstand in Deutschland gefährdet.

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All Comments (21)

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  • @bln65cs

    Was für ein Unsinn!

    wie wäre denn die Alternative zu den "dummen weil starren Regeln"?

    Vielleicht eine Rechtsprechung ohne Regeln, nur von einer religiösen oder sonstigen Amtsperson? Oder gleich Auge um Auge?

  • ich kann nicht verstehen, warum bisher niemand die Lüge des Herrn Thiele über den geringen Freibetrag der armen Frau erkannt hat!

    Es sind 500.000 Euro und nicht 20.000)

  • Wie kann es sein, daß in keinem einzigen Kommentar die offensichtliche Lüge von der bedauernwerten Ehefrau erkannt wird, die nur einen Freibetrag von 20.000 Euro bekommt ! In Wirklichkeit sind es doch 500.000!

  • @bln65cs Mal passt es, mal nicht.

  • Auch in diesem Bereich können Gesetze nie die endgültige Wahrheit sein. Die Menschen und ihre Geschichten sind einfach viel zu individuell, als dass man immer alle über einen Kamm scheren könnte! Mag sein, dass eine rechtsstaatliche Ordnung viele (Rechts-)Sicherheiten bietet, auf die man sich in der Not berufen kann. Aber es gibt, ... ich würde fast sagen in gleichem Maße, das Ausnutzen von diesem dummen weil starren Regelwerk. Das starre Gesetz steht über dem Menschenverstand.

  • Wenn ein Aktionär verstirbt , vererbt er seine Aktien = VErmögen und muß da auch Steuern zahlen.

  • Warum soll man für geschenktes Geld keine Steuern zahlen und für hart erarbeitetes Geld wie das Gehalt des Arbeitnehmers wird besteuert. Bei Ehepaaren sehe ich das noch ein aber bei Kidnern  udn spätestens bei Enkeln nicht merh wirklich. Wenn ein Unternehmer sein Unetrnehmen vererbt, dann ist eine Versteuerung absolut richtig. Beim Verkauf entstehen auch Steuern.

  • ....davon wurden 16 abgelehnt,weil genug Mittel im Betrieb waren um die Steuer zu bezahlen ohne die Firma zu gefährden. Bleiben 15 Firmen die die Steuer nicht bezahlen konnten, diesen wurde die Steuer gestundet. Die Betriebe konnten also weitergeführt werden. Die Erbschaftssteuer dient auch dazu die Ansammlung zu großer Vermögen in den Händen Einzelner zu verhindern (vgl Art 123III Bay. Verf.). Steuer gegen Arbeitsplätze: so schlecht ist das doch auch nicht....

  • Das leuchtet ein. Es ist genauso, wie mit einer außerordentlichen Kündigung von Arbeitnehmern. Die ist auch dann nicht rechtens, wenn der Betrieb nur damit vor dem AUS gerettet werden kann. Diese Steuer fällt alle 30 bis 40 Jahre einmal an. Kann sie nicht bezahlt werden besteht die Möglichkeit diese bis zu zehn Jahre unverzinslich!! zu Stunden (§28 ErbStG). Diese Regelung wurde Bundesweit von Familienunternehmen im Zuge der Erbregel nur 31 mal beantragt, ....

  • Der Betrieb wird geschwächt & der Käufer ist an nichts mehr gebunden & kann entlassen wie er will. Somit ist dadurch niemandem geholfen. Die Steuer bewirkt somit in jeder Hinsicht eine zusätzliche Arbeitsplatzvernichtung!

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