Das jüdische Museum Berlin
Der Filmemacher Günter B. Ginzel kennt das Jüdische Museum seit seiner Entstehung. Nun schaut er in diesem Film hinter die Kulissen des "Betriebes".
Er entdeckt inmitten der Libeskind-Architektur eine Konzeption der Fröhlichkeit und Offenheit. Das gilt für den Direktor, Michael Blumenthal, ebenso wie für Naomi und Börries, zwei so genannte "Hosts", die er bei ihrer Museumsarbeit beobachtet.
Jeans und Minirock bleiben in der Umkleidekabine. In dezentem Schwarz mit einem markanten Schal, so präsentieren sich die "Hosts", die Besucherbetreuer, im Jüdischen Museum Berlin. Sie sind Vermittler der ganz besonderen Art: jung, freundlich, optimistisch. Lachen während der Arbeit ist durchaus erwünscht. Ein Team engagierter Studenten, das weniger die Exponate bewacht, als vielmehr dem Besucher des Jüdischen Museums Mut machen soll: Verlasst das Getto des Gedenkens! Jüdische Geschichte in Deutschland ist mehr als die Erinnerung an Auschwitz, denn was vor 2.000 Jahren begann, hat mit dem "Dritten Reich" nicht aufgehört. Ein Konzept, das ankommt. Die Besucherzahlen beweisen es.
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