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Ferkelkastration, TV-Beitrag RBB Brandenburg aktuell v. 31.07.09 Tierschutzbilder

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Uploaded by on Aug 3, 2009

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In Deutschland ist das Schwein das beliebteste Tier zumindest auf dem Teller. Meist über Discounter und Supermärkte werden die tierischen Produkte zu Dumpingpreisen angeboten. Welchen Weg das Schwein von der Geburt bis in die Kühltruhe im Supermarkt hinter sich legt, wissen die wenigsten oder wollen es nicht wissen. Hauptsache, es schmeckt! Hinter den Kulissen sieht es allerdings anders aus als im bunten Kühlregal: Der im wahrsten Sinne des Wortes „schmerzhafte Weg beginnt bereits wenige Tage nach der Geburt der Ferkel. Zwischen 20 und 25 Millionen männliche Ferkel werden jedes Jahr kastriert bei vollem Bewusstsein. Grund für diese Tierquälerei: Einige Ferkel entwickeln vor der Schlachtreife den so genannten Ebergeruch. Der Großteil der Verbraucher kann diesen Geruch beim Fleischkonsum wahrnehmen. Untersuchungen und Umfragen ergaben, dass genau dieses Fleisch keinen Absatz findet. Und wo kein Absatz, da kein Markt. Die Kastration der Schweine findet ohne jegliche Art von Betäubung statt. Bei vollem Bewusstsein werden den Ferkeln mit Hilfe eines Skalpells die Hoden herausgerissen. Kaum vorstellbar, dass solch eine brutale Vorgehensweise in Deutschland gestattet ist. Aber das Tierschutzgesetz enthält viele Sonderregelungen zugunsten der tierquälerischen Massentierhaltung. Getreu dem Motto: Größer, schneller, billiger der Markt bestimmt den Preis. Zeit ist Geld. Die Kastration dauert nur wenige Sekunden. Der Schmerz der Tiere interessiert dabei niemanden.
Aktueller TV-Tipp:
HEUTE (30.07.09) berichtet das ARD Politikmagazin Kontraste ab 21:45 Uhr über das Thema. Mehr Informationen zur Sendung finden Sie auf der Internet Seite des ARD-Magazins unter http://www.rbb-online.de/kontraste/.

Das Deutsche Tierschutzbüro hat zum Thema „Ferkelkastration bereits eine Videodokumentation veröffentlicht, die den brutalen Alltag der betäubungslosen Kastration männlicher Mastferkel in Deutschland zeigt. Die Reportage können Sie als DVD über unseren Online Shop zum Preis von 13,99 € bestellen, die DVD „Das Schreien der Ferkel, wenn Schweine betäubungslos kastriert kann hier bestellt werden.Das Tierschutzbüro Bildarchiv mit zahlreichen Fotos, u.a. auch zu den Themen betäubungslose Ferkelkastration und Schweinemast finden Sie auf der frisch überarbeiteten Fotowebseite: www.tierschutzbilder.de
Das Deutsche Tierschutzbüro arbeitet unabhängig und auf selbständiger Basis an der Aufklärung von Missständen in der industriellen Massentierhaltung, sowie der Bekämpfung von Tierquälerei auf vielen Ebenen. Mit unseren Bildern und Videoaufzeichnungen können wir zunächst ein Bewusstsein in den Köpfen von Konsumenten, Einzelhändlern, Produzenten und Politikern herstellen. Durch Aufdeckung der Missstände können wir einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen vieler Tiere schaffen und weitere Schritte einleiten. Damit wir auch weiterhin unsere Arbeit verfolgen können, sind wir auf Spenden angewiesen und freuen uns über jede Unterstützung. Spenden können Sie direkt über unsere Seite: www.tierschutzbilder.de/spende

Deutsches Tierschutzbüro
An Groß Sankt Martin 6⁄206
50667 Köln
Verantwortlich ist Ingo Schulz.
Fon 022120463862
email@tierschutzbilder.de
www.tierschutzbilder.de
www.tierschutzvideos.de

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All Comments (7)

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  • Es ist einfach schockierend und traurig und lebensverachtend. Ich bin entsetzt. Gut, dass Ihr darauf aufmerksam gemacht habt. Kornelia

  • Sehr Meinungsbildend...

    Aber: wisst ihr überhaupt warum man männliche Ferkel kastriert? Und welche Alternativen es gibt? Betäubung mit CO2 ist auch nicht wirklich besser und alles andere ist für den Landwirt nicht rentabel weils schlichtweg zu teuer ist! Bzw. Hormonbehandelte Tiere will auch keiner essen.. Die Leute wollen billiges Fleisch und da ist ihnen egal wo's herkommt..frei nach dem Motto: was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß..

    ..das heißt aber nicht, dass ichs gut find wies ist!

  • @schlappendengler da bin ich ganz deiner meinung.

    "pedowife4kids" hat schon mehrere provozierend-, schockierende und unnötige kommentare über Tierquälerei Videos abgegeben. Wenn jemand mal ihn unbetäubt kastriert wäre er sicher auch nach einer halben stunde ruhig, aber das muss nicht heißen das dann alles wieder ok ist.

  • @pedowife4kids- das ist jetzt nicht dein ernst oder? du willst doch sicher prvozieren? sonst müsste ich dich fragen ob du überhaupt noch was spührst? solche abgestumpften menschen wie du machen mich ohnmächtig und ich wünschte deine seele würde wieder zum leben erwachen- aber mit solch einer meinung denke ich geht da nix mehr- schade

  • So ein Quatsch! Bei uns zuhause wurden auf dem Bauernhof auch die Ferkel ohne extra Betäubung kastriert. Die quiekten zwar heftig, aber nach einer Stunde waren die schon wieder ruhig. Jeder Bauer macht sowas, ob Bio oder Maststall.

  • Ich bin sehr sehr froh, dass ihr hier regelmäßig eure Videos hochladet und dieses wichtige Thema "Tierschutz" somit verbreitet und viele viele Leute damit ansteckt.

    Was man hier zum Teil an Kommentaren liest ist häufig recht agressiv und voll von Schimpfwörtern und Hass. Ich hoffe ihr lasst euch davon nicht irritieren und macht weiter damit!

    Die Leute sind halt wütend. Das muss man verstehen.

    Vielen Dank für die ganzen Uploads!!

    LG Gerhard

  • Oft werden die Ferkel schon nach drei Wochen der Mutter weggenommen und im Alter von etwa zehn Wochen in Mastbetriebe transportiert. Dort werden sie mit antibiotikahaltigen Leistungsförderern in drei bis vier Monate schlachtreif gemästet. Enge und Langeweile in den kahlen Buchten mit Spaltenboden und ohne Einstreu führen zu Verhaltensstörungen und Aggression. Krankheiten werden nur mühsam mit hohen Medikamentengaben in Schach gehalten.

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