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Tartuffe - Deutsches Theater Berlin

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Uploaded by on Aug 20, 2008

von Molière
Premiere am 16. Oktober 2005

Regie: Robert Schuster
Bühne: Sascha Gross
Kostüme: Sascha Gross
Musik: zeitblom

Mit: Margit Bendokat als Frau Pernelle | Aylin Esener als Mariane | Isabel Schosnig als Elmire | Anke von Eckstaedt als Madame Loyal, Filipote | Kathrin Wehlisch als Dorine | Gabor Biedermann als Valère | Jörg Gudzuhn als Orgon | Niklas Kohrt als Damis | Jens Schäfer als Kommissar | Bernd Stempel als Cléante

Ein religiöser Eiferer steckt eine Zivilgesellschaft in Flammen und entlarvt sich dabei als rücksichtsloser Egoist: Bei seiner Uraufführung 1664 wurde »Tartuffe« verboten; das schonungslose Bild von moralischer Heuchelei war zu sensationell. Es geht um nichts anderes als den Zusammenbruch der intakten Familie des Orgon, nachdem sich ein gefährlicher Gast eingenistet hat. Orgon verlangt von seiner Tochter Mariane, Tartuffe zu heiraten, obschon sie mit einem Mann ihres Alters verlobt ist, den sie liebt. Der Sohn wird enterbt und verstoßen, da er den Gast beleidigt haben soll. Orgons alte Mutter zieht aus, da sie die Kritik ihrer Enkel an dem Gast nicht mehr erträgt. Und Orgon selbst überschreibt dem guten Gast sein ganzes Vermögen.
Alles Leben wird regelrecht »tartüffisiert« und zersetzt von dem Eindringling. Wer ist dieser Tartuffe, der mit seinem Glauben und seinen Intrigen ein zerstörerisches Spiel in Gang setzt, aus dem niemand mehr Rettung weiß?

Max Reinhardt inszenierte »Tartuffe« 1906 mit Tilla Durieux und Frank Wedekind in der Titelrolle. Jetzt bringt Robert Schuster das Stück auf die Bühne. Schuster studierte Regie an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« Berlin und bildete mit Tom Kühnel ein Regieteam. Zusammen waren sie die Künstlerischen Leiter des Frankfurter Theaters am Turm (TAT). Seit 2000 inszeniert Schuster solo, zuletzt drei Opern am Theater Basel. Als Regieprofessor an die Hochschule »Ernst Busch« berufen, inszenierte er mit Schauspielstudenten in der Saison 2004/05 die Deutschsprachige Erstaufführung von Lars Noréns »Kälte« in den DT-Kammerspielen.

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  • ja, die musik ist echt unglaublich schön...! woher bekommt man die bloß...

  • welches lied ist das bloß ? genial ! :S

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