Nach dem Unfalltod ihrer Eltern (die Mutter Theaterschauspielerin, der Vater ein Fernsehzar) treffen die fünf Kinder am Vorabend der Beerdigung im Elternhaus zusammen, dem vier von ihnen schon seit Jahren entflohen sind. Nur der jüngste Sohn hatte in den letzten Jahren zu Hause gewohnt.
Der Tod der Eltern ist für die Kinder vor allem Befreiung, aber unter dem Eindruck der neuen Situation brechen die Fragen nach dem eigenen Standort und der eigenen Identität auf. »Wer bin ich?« - diese Frage gerät zum cantus firmus.
Reckless Factory greift anhand der Textvorlage des niederländischen Autors Oscar van Woensel die Themen Identität und Selbstinszenierung auf.
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