Die neue Single steht ihrem Vorgänger in Sachen Hitpotential in Nichts nach. Und doch ist „Obvious" anders: Charlee beweist ihre künstlerische Vielfalt -- sie gibt sich ruhiger, reifer und bedachter. Ein in Moll gehaltenes Piano eröffnet den Song und fesselt den Hörer sofort in diese melancholisch-schöne Stimmung. Das Piano spielt und Charlee verarbeitet eine erloschene Liebe, an deren Ende niemand außer der Zeit die Schuld trägt: „There's a cold wind blowing / We've got no resistance / You hold me closely / But there's still a distance". Gitarre, Bass, Schlagzeug und Streicher setzen ein, ehe es im Refrain zum epischen, bombastischen Höhepunkt kommt. Mit nicht minder beeindruckend prächtigem Stimmvolumen muss Charlee feststellen: „It's so obvious / We should end it before it hurts."
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