Der Traum von der sauberen Kohle: In Deutschland stehen die meisten Braunkohlenkraftwerke Europas. Bei der Verfeuerung von Braunkohle entstehen pro Kilowattstunde erzeugtem Strom durchschnittlich rund 1,2 Kilogramm des Klimakillers Kohlendioxid (CO2). Ein Spitzenwert, der Braunkohle zum schmutzigsten Energieträger macht und der Politikern ein schlechtes Klimagewissen bereitet. Ab 2020 soll sich das ändern. Die Europäische Union, die Bundesregierung und die Stromkonzerne fördern mit Milliarden von Euro die Entwicklung von Verfahren, die es ermöglichen sollen, CO2 zu entsorgen. Die Rede ist von der sogenannten StichwortCCS-Technologie, „Carbon Capture and Storage, das heißt: CO2-Abtrennung und -Speicherung. Drei Techniken stehen zur Auswahl, um CO2 zunächst erst einmal zu sammeln: Man kann das CO2 aus der Braunkohle vor, während oder nach der Verbrennung herauslösen.
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