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Der Junkie an der Langstrasse( ZÜRICH)

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Uploaded by on Oct 23, 2007

Festszuhalten ist, dass eine Langstrasse als Quartier nie existierte und es ein solches Quartier auch heute nicht gibt, obwohl das Statistische Amt den Quartierteil östlich der Seebahnlinie, anstatt ihn wie offiziell anerkannt Aussersihl zu nennen, in die Gebiete Langstrasse und Werd unterteilt.

In der ehemaligen selbständigen Gemeinde Aussersihl, heute Stadtkreise 4 und 5, gab es zwei wichtige Strassenverbindungen. Die eine war die Badenerstrasse, als einziger Zugang vom Westen her über die Sihlbrücke in die alte Stadt Zürich. Zur zentralen, inneren Strasse der Gemeinde Aussersihl wurde die Langstrasse (seit 1869), die aus dem Langfurrenweg entstand. Beiderseits dieser Strasse gab es viele schmale Äcker, sog. Furren. Das Gebiet war ursprünglich landwirtschaftlich genutzt, darum auch der Name Langfurrenanwand (Anwand = Kopfende eines Ackers, wo der Pflug gewendet wurde). Warum wurde diese Strasse so bedeutungsvoll? Die Eisenbahnbauer trennten Aussersihl 1847 in zwei Teile, in das nördliche Industriequartier und das südliche Aussersihl, welches den Namen der gleichnamigen, ehemaligen Gemeinde behalten durfte. Die Nordostbahn weigerte sich trotz behördlichen Auflagen, beim Hauptbahnhof von der Kasernenstrasse zum Sihlquai eine Verbindung zu erstellen, diese Strasse fehlt bis heute! Die einzige Nord-Süd-Verbindung gab es zuerst nur bei der Langstrasse. Dort wurde dann später eine Unterführung (1896) gebaut. Wäre dort ein Niveau-Übergang geblieben, hätte dieser zu grossen Problemen führen können, der ganze Eisenbahnverkehr wäre lahmgelegt worden, mit Auswirkungen auf die ganze Schweiz! Für den internationalen Eisenbahnknotenpunkt Zürich bedeutet die Langstrasse ein Nadelöhr, wo sich der Schienenverkehr auf wenige Gleise konzentrieren muss. Interessant ist auch, dass es als Pendant zur Langstrasse im Kreis 4 eine Kurzgasse gibt. Die praktisch einzige Süd-Nordverbindung in Aussersihl war auch für die angrenzenden Quartiere sehr wichtig, die Hardbrücke wurde erst später, im Jahre 1897 gebaut, die Duttweilerbrücke ersetzte dann 1969 noch die zahlreichen Barrieren beim Übergang Herdernstrasse. Dies führte zusammen mit der Inbetriebnahme der Westtangente zu einer massgebenden Verkehrsentlastung der Langstrasse. Die Plazierung der Langstrasse ist eine logische Folgerung daraus, dass östlich das Kasernenareal (1873-75) und westlich der Gleisbogen der Seebahnlinie (1875) eingrenzend wirkten, darum kann gesagt werden, der Bahnbau war das bestimmende Element zur geografischen Festlegung der Nord-Süd-Verbindung Langstrasse.

Die Gemeinde Aussersihl ist durch die Bewohner von Kreuel, Werd und Hard entstanden, welche zuerst bei der Sihl siedelten, und eine eigene Gemeinde (1784) verlangten, die dann den Namen Aussersihl (1787) erhielt. Durch den Bau der Spanischbrötlibahn (Eröffnung 1847) kamen sehr viele Ausländer, vorab Italiener und Schweizer aus Bergkantonen, ins aufstrebende Aussersihl. Aussersihl entwickelte sich anfänglich fast ausschliesslich nur zwischen der Sihl/Limmat, der Badenerstrasse und den Bahnlinien. Das Hardquartier blieb vorerst offenes Land. Zentrale Zubringer- und Durchgangstrassen waren die Badenerstrasse, Birmensdorferstrasse und Langstrasse. An diesen Strassen entstanden auch viele Läden, welche speziell an der Langstrasse auf einfachere Bedürfnisse ausgerichtet waren. Die Langstrasse wurde zur Einkaufsstrasse für Leute mit wenig Geld. Die vielen Bahnbauarbeiter sowie die übrigen Arbeiter, welche bei der Industrie im Industriequartier oder bei den vielen kleinen Handwerksbetrieben und öffentlichen Betrieben ihr kärgliches Gehalt verdienten, waren auf günstige Einkaufsmöglichkeiten und kurze Arbeitswege angewiesen - gewohnt wurde in Aussersihl. An der Langstrasse gab es zahlreiche Läden mit jüdischen Eigentümern, bei denen es von ihren händlerischen Fähigkeiten her Tradition war, günstig einkaufen zu können. Die Langstrasse war im Gegensatz zur renommierten Bahnhofstrasse das Einkaufszentrum der armen Leute. Noch heute sind viele Liegenschaften im Langstrassgebiet in jüdischem Besitz. Auf Wunsch von Aussersihl wurde diese Gemeinde von der Stadt Zürich 1893 eingemeindet. Aussersihl, welches mehr Einwohner zählte als die alte Stadt Zürich, geriet durch die ärmliche Einwohnerschaft finanziell in Nöte.

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Uploader Comments (ekremgj)

  • hahah fuck u USA can only dream about swiss to become like us...FUCK U douchbag !

  • ach komm halt fresse man...ich filme nur was so auf den strassen gibt...halt fresse und geh fischen...

  • Du bist trotzdem armselig. :-) Filme doch mal deine eigene Blödheit. :-)

  • ok amigo danke schön trotzdem..ich kümmere mich um meine und du um deine blödheit ok ? XD

  • zemli armselig, sich über wehrlosi go lustig mache. respect! das hämmer no ide primarschuel gmacht. ihr sind rächti toys verdammt.

  • yauuu yauu yayaaa yaayayauuuu gangster...wo bliebt dini wasser pischtole?

Top Comments

  • gutes video bin heute total knuddel bedürftig , wer will texten oder telefonieren

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All Comments (192)

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  • Man de Ziigüner Opa isch richtig zue ... haha

  • paar scene verglichbar mit Zack galifanakis

  • @ShipMusicTV ist ein beat von paul kalkbrenner soviel ich weiss..

  • @usaiscollapsing hehe i like your comment

  • einen der drauf ist verarschen, nicht cool. ihr spasste

  • @HeavyDC9 du Opfer er lebt wenigstens nicht so wie du du lebst in deiner Internet welt/ WOW welt

  • you're name is ekrem that tells all

  • Bitte das Video umbenennen : "Die Pfeiffen mit Kamera in der Langstrasse" !!!!

  • @usaiscollapsing dude today a probably guilty prisoner got executed from the american justice... theres tons of evidence that he was not guilty... if he was not guilty, the american law is on the same level as a normal criminal...killing people as a punishment is just ridiculous! thats about how stupid your country is!

    if you dont believe me, id highly recommend you to read a book called Le Dernier Jour d’un condamné of Victor Hugo!

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