Analogy - Dark Reflections (Studio Version) 1972
Analogy im Web:
http://www.machgreen.com/ger/a/analogy/analogy-list.html#Analogy
http://www.analogy.it/DE_Links,_credits,_info.html
http://www.myspace.com/analogyprog
Eine Rezension der ersten LP von Horst Straske (Babyblaue Seiten):
Analogy war eine kurzlebige deutsche Band, deren Mitglieder sich jedoch in Norditalien niedergelassen hatten. Das Album "Analogy" wurde 1972 von einem kleinen italienischen Label veröffentlicht. Der Sound von Analogy wird von dem beschwörenden Gesang der Frontfrau Jutta Nienhaus dominiert. Gerade wenn man berücksichtigt, dass sie zu dem Zeitpunkt der Aufnahme gerade mal erst 19 Jahre alt war, müssen ihr hervorragende stimmliche Qualitäten attestiert werden und sie setzte dem leicht psychedelisch geprägten Sound von Analogy ihren Stempel auf. Ein weiteres prägendes Element ist das versierte Hammondspiel von Nikola Pankoff.
Stilistisch wirken Analogy noch vom Sound der späten 60er Jahre inspiriert. Stellenweise tauchen Elemente des amerikanischen Psychedelic Sounds der Westküste auf, wobei aber auch eine gewisse Inspiration durch den europäischen Folk-Sound erkennbar ist. Krautrockige Elemente unterstreichen aber auch die Herkunft von Analogy.
Schon der Opener "Dark Reflections" zeichnet sich durch einen schleppenden Rhythmus aus, in den sich der ausdrucksstarke und recht tiefe Gesang von Jutta Nienhaus perfekt einfügt. Im nachfolgenden Song "Weeping May Endure" bewegt sich der Gesang auch mal in höhere Gefilde, wobei das rockige Gitarrenspiel und die röhrende Hammond einen interessanten Kontrast zu den magisch anmutenden Gesangslinien darstellen.
"Indian Meditation" tendiert dann noch mehr in die Psychedelic-Richtung. Gitarrist Martin Thurn ließ sich offensichtlich auch von den für die frühen Pink Floyd charakteristischen Gitarrenakkorden inspirieren und steuerte auch noch Flötenspiel bei.
Nach einem kurzen instrumentalen Intermezzo in Form des Titels "Tin´s Song" schwelgen Analogy im nachfolgenden Longtrack, der den Namen der Band trägt, gänzlich im psychedelischen Rock der späten 60er Jahre.
Nach dem überraschend dynamisch und erdig klingenden Song "The Years At The Spring" findet das offizielle Album mit "Pan-Am Flight 249" seinen relativ songorientierten Abschluss.
Fazit: Analogy können nicht mit den klassischen Prog Bands verglichen werden. Dafür waren sie stilistisch noch zu stark im Sound der späten 60er Jahre verwurzelt. Auf der positiven Seite stehen auf jeden Fall der markante weibliche Gesang und die psychedelischen Ausflüge der Hammondorgel sowie der Gitarre. Typischer Symphonic Rock wird somit nicht geboten. Dennoch sind die musikalischen Arrangements und das Songwriting überaus ansprechend.
Wow i love this amazing band and the voice of this girl!
siconauta69 2 years ago
Bravo!!!!
marketsquarecorvux 2 years ago
reminds me of the band the united states of america
joealanouf 2 years ago