Alert icon
We're changing our privacy policy. This stuff matters.  Learn more  Dismiss

SÜCHTIG - Relativ komischer Stoff (Ausschnitte) Kontakt: wmahler@aufmacher.net

Loading...

Sign in or sign up now!
Alert icon
Upgrade to the latest Flash Player for improved playback performance. Upgrade now or more info.
8,204
Loading...
Alert icon
Sign in or sign up now!
Alert icon

Uploaded by on Jul 23, 2009

Solotheater, Comedy; 2 x 45 Minuten, Der Schauspieler Karl Maslo spielt, was er ist: SÜCHTIG. Ohne erhobenen Zeigefinger oder moralische Parolen, nicht Mitleid heischend, sondern offen und ehrlich zeigt SÜCHTIG die Grausamkeit von Sucht und ist dabei grausam komisch. SÜCHTIG ist Comedy, rabenschwarze Comedy, die unter die Haut geht. Der amerikanische Autor Mark Lundholm ist selbst süchtig. In der Therapie entdeckte er sein komisches Talent und packt seitdem seine grausamen Wahrheiten in knallharte Comedy. „Manchmal muss man eben Witze machen, weil alles andere zu sehr weh tut. wurde zu seinem Überlebensmotto. Karl Maslo erzählt in SÜCHTIG ebenso ironisch wie schonungslos vom Ringen einer multiplen Suchtpersönlichkeit ums Überleben, vom Hunger nach Leben, der mit Alkohol und Drogen nicht zu stillen ist, von absurder Selbstüberschätzung und grandiosem Versagen, von der Qual, sich selbst nicht Freund sein zu können und der Flucht vor sich selbst, von aberwitzigen Zwängen und all den grotesken Wirbeln im Kopf eines Süchtigen, vom Abstürzen und Aufstehen und wieder Fallen. SÜCHTIG ist ein gelöst-schnoddriger Rückblick in den Abgrund unkontrollierter Gier, ohne dabei seine tragische Substanz zu verlieren. SÜCHTIG ist authentisch, drastisch und dabei urkomisch. Karl Maslo spielt mit expressiver Wucht und schamlosem Witz, mal krakeelend, mal ganz leise, mit unverschämtem Lachen, feiner Ironie und immer im flapsigen Dialog mit den Zuschauern. Das Publikum kennt Karl Maslo noch aus den 80er und 90er Jahren, in denen er auf großen deutschen Bühnen gespielt (Thalia-Theater, Kammerspiele, Theater im Zimmer in Hamburg, Schillertheater Berlin u.a.) und mit renommierten Film- und Fernsehregisseuren (u.a. Peer Berglund, Claude Chabrol, Dominik Graf) gedreht hat. 1981 lernte er den Regisseur Christoph Roethel kennen, mit dem er im Jahr 2005 den provokativen Sucht-Monolog überarbeitet und ihm eindeutig autobiographische Züge gegeben hat. Karl Maslo ist seit mehr als 25 Jahren mehrfach süchtig und seit bald sechs Jahren clean. 1980 erster Alkoholentzug, Rückfall noch in der Klinik. Andere Drogen folgten (Kokain, Heroin, Crack). Er brauchte 14 Entgiftungen und vier Therapien um clean zu werden. Seit drei Jahren spielt Karl Maslo SÜCHTIG mit großem Erfolg an Theatern, in Therapieeinrichtungen, Schulen und Gefängnissen in ganz Deutschland um über Sucht aufzuklären, Mut zu machen und, wie er sagt „um der Gesellschaft ein wenig von dem zurück zu geben, was sie für mich getan hat. KONTAKT: aufMACHER die agentur für filmpublicity Wiebke Mahler Mobil: 0171-939 11 55 Email: wmahler@aufmacher.net

Category:

Education

Tags:

License:

Standard YouTube License

  • likes, 2 dislikes

Link to this comment:

Share to:

Uploader Comments (aufMACHER1)

  • Typisches deutsches Schauspieler-Gemache.

  • @valentino1000

    Na super, keine Ahnung haben, aber mal schnell 'ne arrogante Kollegenschelte raushauen.

    Haben Sie das Stück eigentlich gesehen? Haben Sie eine Vorstellung davon, was es heißt süchtig zu sein? Kennen Sie Maslo's Lebensgeschichte? Die erscheint übrigens im März 2012 bei Rowohlt. Empfehlenswerte Lektüre, auch für die Kleingeister unter den Kollegen!

  • @aufMACHER1

    Ich habe nicht den Text kritisiert, sondern die Art zu spielen.

    Darf man einen Schauspieler nicht für seine Arbeit kritisieren, weil er bestimmte Erfahrungen gemacht hat?

  • @valentino1000

    Doch, klar darf man das.

    Ihre 'Kritik' ist aber - jedenfalls in meinen Augen -missverständlich und nicht gerade qualifiziert. Anderenfalls wäre sie nämlich deutlicher und nicht so missverständlich ausgefallen.

    Falls Sie in Berlin leben und spontan sind, können Sie "SÜCHTIG. Relativ komischer Stoff" übrigens heute um 15:00 Uhr im Drogentherapiezentrum NoDrax, Frankfurter Allee 44, Berlin-Friedrichshain sehen. Der Eintritt ist frei.

    Salü,

    Wiebke

Video Responses

This video is a response to Trocken oder tot (2/3)
see all

All Comments (12)

Sign In or Sign Up now to post a comment!
  • @aufMACHER1

    Wie gesagt, ich mag diese Art zu spielen nicht. Es war nur schnell hingepostet. Die Kommentarfelder sind ja keine Rezensions-Felder. Selbst wenn ich heute Abend Zeit hätte und nicht selber aufträte, würde ich mir das nicht anschauen.

    Sehr schön aber, dass NoDrax jetzt solche Sachen macht. Habe dort vor vielen Jahren mal gearbeitet. (Das aber ist wirklich reiner Zufall.)

  • @aufMACHER1

    Love & Peace

  • ick seh ihn täglich

  • der war mal bei uns im BBW,im Rahmen einer Suchtwoche!

  • Wär mit ADS geboren wird, wird an Drogen sterben. Unser Schicksal liegt nunmal auf der dünnen Linie zwischen Wahnsinn und Genie!

  • Super schauspielerische Leistung........hat mich sehr angesprochen.......nur süchtige wissen wie süchtige denken .....

Loading...

Alert icon
0 / 00Unsaved Playlist Return to active list
    1. Your queue is empty. Add videos to your queue using this button:
      or sign in to load a different list.
    Loading...Loading...Saving...
    • Clear all videos from this list
    • Learn more