Uploaded by SammyBlue09 on Feb 27, 2011
Altersarmut ist allgegenwärtig in Deutschland. Immer mehr Menschen im Alter wissen nicht mehr, wie sie über die Runden kommen sollen. Die Altersarmut in Deutschland droht in den kommenden Jahren rapide - soll heissen - dramtisch rasant zuzunehmen. Trotz der Leistungskürzungen bei der gesetzlichen Rente sorgen Millionen von Arbeitnehmern nicht privat vor. Auch die hohe Arbeitslosigkeit schlägt sich negativ in den Alterseinkommen nieder.
Die Deutschen müssten besser privat vorsorgen, um Leistungskürzungen bei der gesetzlichen Rente in den kommenden Jahren vorzubeugen. Dies zeigt die Studie "Altersvorsorge in Deutschland" (AVID), die am Mittwoch von der Deutschen Rentenversicherung Bund vorgelegt wurde. Die Untersuchung umfasst umfangreiche Daten zur Alterssicherung der Geburtsjahrgänge 1942 bis 1996. Danach werden die heutigen Berufstätigen im Ruhestand vielfach mit weniger Geld auskommen müssen als heutige Rentner. Besonders prekär wird die Lage für Menschen, die längere Zeit arbeitslos oder geringfügig beschäftigt waren oder sich als kleine Selbstständige durchgeschlagen haben.
Doch auch Durchschnittsverdiener werden deutlich Abstriche beim Lebensstandard machen müssen, wenn sie nicht ausreichend vorsorgen. Das Rentenniveau sinkt in Folge der letzten Rentenreformen in den kommenden 30 Jahren von derzeit 63 auf 43 Prozent des Nettoeinkommens ab. Und auch dieses Niveau erhält nur jemand, der 45 Versicherungsjahre vorweisen kann. Tatsächlich werden die künftigen Rentner im Schnitt lediglich 38 Jahre (Männer) beziehungsweise 33 Jahre (Frauen) vorzuweisen haben.
Der Präsident der Rentenversicherung, Herbert Rische, mahnte denn auch gestern zu stärkerer privaten oder betrieblichen Vorsorge. "Wenn das nicht geschieht, wird Altersarmut drohender", warnte Rische. Laut AVID-Studie haben jedoch im Westen 15 Prozent der versicherten Männer im Alter zwischen 46 und 50 Jahren im Westen weder eine private noch eine betriebliche Zusatzvorsorge. Bei den Frauen dieser Altersgruppe liegt die Quote mit 24 Prozent noch deutlich höher. Im Osten sind es sogar 27 Prozent der Männer und 18 Prozent der Frauen.
Wer jedoch heutzutage nicht spätestens mit Ende 40 zusätzlich vorsorgt, kann dann lediglich 88 Prozent des Alterseinkommens erwarten, das ein heutiger Rentner zur Verfügung hat. Und selbst mit privater Vorsorge kommt der Jüngere im Westen nur auf 95 Prozent und im Osten sogar lediglich auf 93 Prozent des heutigen Niveaus.
Menschen, die lange arbeitslos waren oder nur Minijobs hatten, sind extrem armutsgefährdet. "In diesem Bereich lassen sich jetzt schon Risiken absehen", sagte Annelie Buntenbach, Vorstandsmitglied des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und alternierende Vorstandsvorsitzende der Rentenversicherung.
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Auch Unterbrechungen der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung wegen Selbstständigkeit führen oftmals zu geringeren Rentenanwartschaften. "Allerdings sind nicht alle Selbstständigen gleichermaßen von Altersarmut betroffen. Verkammerte Selbstständige wie Ärzte, Anwälte oder Bauingenieure, die über berufsständische Versorgungswerke abgesichert sind, verfügen im Durchschnitt über die höchsten Alterseinkommen. Danach folgen Beamte.
Die beschlossene Rente mit 67 verbesserte die Einkommensaussichten der Jüngeren etwas. Entscheidender aber für die Entwicklung der Alterseinkommen ist - neben der Verbreitung der Riester-Rente - die Entwicklung am Arbeitsmarkt. Unterstellt man eine weitere und nachhaltige Entspannung der Beschäftigungslage, können die Jüngeren bei einer flächendeckenden Verbreitung der Riester-Rente sogar ein minimal höheres Einkommensniveau erwarten als die heutigen Neurentner. Dies zeige, "dass der Schlüssel für eine erfolgreiche Altersvorsorge vor allem auch in einer positiven Wirtschaftsentwicklung liegt", sagte Renten-Präsident Rische.
Die Studie zeigt auch einige positive Trends. So steigen die Rentenansprüche der westdeutschen Frauen im Vergleich zu den Einkommen der heutigen Rentnerinnen in Zukunft an. Grund ist die gestiegene Erwerbstätigkeit der Frauen. Außerdem wird die Kindererziehung stärker berücksichtigt.
In den neuen Bundesländern sinken sowohl für Männer als für Frauen die Ansprüche aus der gesetzlichen Rente. Allerdings wird dies durch die wachsende Beliebtheit der Riesterrente und der Zunahme der betrieblichen Altersversorgung zum Teil ausgeglichen. Auch in den neuen Ländern setzt sich somit das "Drei-Säulen-Modell" der Altersvorsorgung, als staatlicher Rente, Betriebsrente und privater Altersvorsorge allmählich durch.
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Nein, so lange wird das NICHT mehr dauern !
Durch HAARP wird bereits HEUTE 2011 die Seuchen vom Himmel gesprüht - so werden Menschen reduziert - das ist der Anfang vom Ende !
Meister3002 5 months ago
Das könnte Deutschland in 20 oder 30 Jahren sein;)
ezechel 5 months ago
gute Beschreibung ;))
DieWaldkatze 1 year ago
Genau das will man ja. Die drei A´s....Armut, Angst und Abhängigkeit. Damit der kleine Bürger geschwächt ist und sich gegen einen scheinbar übermächtigen (Schein)Staat nicht mehr wehren kann. Man stelle sich mal vor alle hätten das was sie bräuchten und ihnen würde es gut gehen. Da hätten doch die oberen gar keine Macht mehr oder müssten Macht abgeben. Das geht nun wirklich nicht.
Lieber uns immer mehr Saktionieren und mürbe machen mit Genfood und Co. Tja aber die KRITISCHE MASSE wird mehr!!
ExploreMan2010 1 year ago