Riesa Feinstaubmessung - www.dioxinskandal-riesa.de
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Im Schreiben vom 22.05.2008 durch das Sächsische Landesamt für Umwelt und Geologie (LfUG) an den BUND Landesverband Sachsen e.V. definiert die sächsische Behörde die Situation der Emissionsquellen in Riesa wie folgt: „Es sind ca. 158 t/Jahr Staub, davon ca. 71 t/Jahr Feinstaub PM10. Dominierende Quelle ist die Elbe-Stahlwerke Feralpi GmbH.“ Laut Emissionserklärung 2004 fallen allein auf das Stahlwerk 123,5 t/Jahr Staub (78% des Staubanteiles) und 46,8 t/Jahr Feinstaub PM10 (66% des Feinstaubes).
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Die behördliche Messstation wurde im Windschatten eines Schulgebäudes wissentlich so aufgestellt, dass die Windrichtung nicht nach den Richtlinien der WMO (World Meteorological Organization) ermittelt werden konnte. Dies bedeutet, dass bei erhöhten Messwerten die Emissionquelle (Verursacher) nicht ermittelt werden kann und somit die Untersuchung des Einflusses der ESF Elbe-Stahlwerke Feralpi GmbH nicht ermittelt wird.
bundriesa 8 months ago 8
Weiterhin steht in der 22.BImschV unter Anlage 2 „Lage der Probenahmestellen“, es dürfen keine den Luftstrom beeinflussenden Hindernisse in der Nähe des Messeinlasses vorhanden sein. Das Schulgebäude ist L-förmig gebaut und hat eine Länge von ca. 70 x 50m an den Außenseiten und eine Höhe von über 25m. Hinter diesem Windschatten stand das Messgerät der Behörde!
bundriesa 8 months ago 6