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Die sieben Irrtümer der Deutschen Einheit - Glücksfall oder Milliardengrab? 1/3

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Uploaded by on Apr 24, 2011

20 Jahre Deutsche Einheit: Am 3. Oktober 2010 wird die Bilanz der Festredner überwiegend positiv ausfallen. Doch ist damals wirklich alles mit "glücklicher Hand" entschieden worden? Gab es alternative, womöglich bessere Wege zur Einheit?
Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört? 1990 will die große Mehrheit aller Deutschen die Einheit. Doch schon bald fühlt sich der Osten überrollt, entmündigt und kolonisiert. Eine verpasste Chance für mehr Wir-Gefühl könnte die Ausarbeitung einer neuen, gemeinsamen Verfassung gewesen sein. Immerhin ist das Grundgesetz der BRD 1949 ausdrücklich als Provisorium formuliert worden. Der ersten frei gewählten Volkskammer der DDR ist eine neue Verfassung egal. Die Mehrheit stimmt für den Beitritt zum Westen und damit für die Übernahme des Grundgesetzes.

Sind vom Osten nicht mehr als Sand- und Ampelmännchen geblieben? Im Laufe der Jahre hat doch manches aus dem Osten das gesamte Land geprägt. Regiert wird das ganze Land aus Berlin, einige Ministerien liegen im Osten der Stadt und die Bundeskanzlerin selbst kommt aus dem Osten.

Rechtsstaat statt Gerechtigkeit?
Verantwortlich für das DDR-Unrecht sind die politischen Eliten des Zentralkomitees, Politbüros und der Stasi. Zum Symbol des Unrechts wurde das gnadenlose Grenzregime der DDR: Etwa 800 Menschen sterben an der innerdeutschen Grenze. Ist der Schießbefehl gedeckt von DDR-Recht? Oder ein Verbrechen, das geahndet werden muss im geeinten Deutschland? 1993 werden die ersten Mauerschützen verurteilt, dafür hatte der Bundesgerichtshof einen neuen Rechtsgrundsatz formuliert: Mauerschützen können sich nicht rechtfertigen mit dem Verweis auf damals geltende Gesetze.

Zu Haftstrafen verurteilt wird aber nur, wer mit Dauerfeuer den Tod von Flüchtlingen billigend in Kauf nahm. Härter als die Schützen werden einige ihrer direkten Vorgesetzten bestraft. "Die Kleinen hängen, die Großen lässt man laufen" - beim Unrecht an der Mauer ist das nicht so. Die meisten Stasi-Verbrechen bleiben allerdings ohne juristische Folgen, auch für Stasi-Chef Erich Mielke. Nur für zwei Polizistenmorde im Jahr 1931 wird er zu sechs Jahren Haft verurteilt.

Ein Abschied ohne Tränen?
Nostalgische Erinnerungen an die DDR sind heute längst erlaubt, sie sind salonfähig, wie die Einschaltquoten von "Ostalgie"-Shows im Fernsehen beweisen. So mancher Zuschauer wird sich fragen: War vielleicht doch nicht alles schlecht in der DDR?

Ein beliebtes Argument der Ostalgiker: Die Kindererziehung. In der DDR sollte keine Mutter zu Hause bleiben müssen, um die Kinder zu erziehen. Im vereinten Deutschland bekommt derzeit nur jedes zehnte Kind einen Platz in der Kita. Doch die staatliche Fürsorge der DDR hatte eine gern unterschlagene Kehrseite. Erziehung soll nicht der freien Entscheidung der Eltern unterliegen - sondern vor allem für linientreue Nachwuchsgenossen sorgen.

Quelle: 3sat.de

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Uploader Comments (watisnhierlos2)

  • In diesem lächerlichen Propagandawerk wird von 800 Toten an der Mauer gesprochen und in anderen Sendungen dieser Art sogar von 1500 bis 3000 Toten. Die Wahrheit ist aber eine ganz andere. Knapp 160 Opfer in 28 Jahren sind belegt, davon sind über 30 DDR Soldaten und Volkspolizisten, die von der Bundeswehr oder Grenzverletzern ermordet worden sind. Und Heutzutage ermordet die Bundeswehr tausende Zivilisten erst in Jugowslavien und jetzt in Afganistan. Die DDR war das friedlichere Deutschland!

  • @rotfront2011

    Sind Sie nicht in der Lage, richtig zuzuhören?

    Sie dürfen nicht immer gleich beim Hören bestimmter Reizwörter reflexartig auf Schnappatmung schalten, denn das behindert die Gehirndurchblutung.

    "800 Tote an der Berliner Mauer UND der innerdeutschen Grenze".

    Was in "anderen Sendungen" genannt wird, ist doch völlig Rille.

    Versuchen Sie erst mal, sich auf das Erfassen der hier genannten Fakten zu konzentrieren.

    Damit haben Sie ja offensichtlich bereits genug zu tun.

  • @watisnhierlos2: Ich habe das schon richtig verstanden. Natürlich meinen die 800 Tote und das nicht nur in Berlin.

    Aber das ist Schwachsinn, belegt sind nur 160 Opfer,wie ich bereits geschrieben habe. Daher sind das keine Fakten die genannt werden, sondern einfach nur Fantasiezahlen um die Sache aufzupuschen. Bei nur 160 Toten könnten die Leute ja denken, sowas hat die Bundeswehr bei einem Luftangriff auf zwei Tanklaster geschaft.

  • @rotfront2011

    Dann schreiben Sie das auch so!

    Und auf welche Quellen berufen Sie sich da?

    Sollten Sie mir eine Quelle nennen (und nicht "ich habe da mal ein Interview mit Kessler gehört" oder "steht in einem DKP-Flyer"), auf die Sie Ihre erheblich minimierte Opferzahl stützen, können wir gern d´rüber reden.

    Ansonsten flanke ich Sie bei Ihrem nächsten Verusch, hier Ihre haltlose geschichtsrevisionistische opferverhönende DKP-Propaganda zu plazieren, raus.

    Alles klar???

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All Comments (35)

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  • @rotfront2011

    Und wieder ein neuer Mythos made by "rotfront"!

    Der Schießbefehl an der innerdeutschen Grenze wurde durch die SED-Regierung bis zuletzt geleugnet.

    Das müssten Sie als selbsternannter Krenz- und Kesslerkenner aber doch wissen.

    Zudem ist es grotesk, wenn Sie davon reden, dass es Ihnen um die Wahrheit geht, da ich immer noch auf die Quelle zu den Grenzopfern warte.

    Ihnen geht es lediglich darum, Recht zu haben. Da schrecken Sie leider auch nicht vor Lügen zurück.

  • @rotfront2011

    Wenn Du behauptest, es gibt eine sogenannte Siegerjustiz, oder Siegermentalität seitens des "Westens" dann stimme auch ich Dir zu. Aber dann sollte man ebenso nicht in oberflächliche Propaganda und Verniedlichung der Realitäten abdriften!

    Die Unterdrückung manch DDR Bürger ist in keinem Fall nur westliche Propaganda, auch wenn es diese gab.

    Sie war ebenso Realität. Nicht für alle, aber für einige. So wie heute eben auch. Der eine ist Nutznießer, andere unzufrieden.

  • @rotfront2011

    Kann ich bei einer Rechtfertigung der Mauer in der Form nur den Kopf schütteln.

    Es gibt keinen Grund sich die Grenze schönzureden.

    Normale DDR Bürger bekamen kaum die Möglichkeit der Ausreise. Wenn sie einen Antrag stellten, wurden sie nicht selten schikanmiert oder eingesperrt!

    Wenn Du für eine linke Sache kämpfst, solltest Du diese von den Dogmen und der Demagogie des sowet-Kommunismus/Sozialismus trennen!

    ►►►

  • @rotfront2011

    Danke, Du brauchst mir die Mauer nicht erklären. Ich wohnte zu DDR Zeiten im DDR Grenzgebiet Wollankstraße!

    Übrigens standen dort keine Schilder. Aber keine Sorge, wir wussten auch so was uns geschehen würde.

    Wenn Du nun wieder die DDR mit anderen ländern vergleichst, um sie ins bessere Licht zu rücken, dann ist das ein weiteres Armutszeugnis.

    Um etwas klarzustellen, ich gehöre nicht zu denen die die DDR verunglimpfen möchten.

    ALLERDINGS

    ►►►

  • @hopfenkaltschale: Natürlich gab es viel gute Genossinnen und Genossen, denen in der DDR Unrecht wiederfahren ist. Einer von Ihnen hat unter Ulbricht sogar 8 Jahre im Knast gesessen. Leider ist mir gerade der Name entfallen. Jdenfalls hat dieser Genosse sich nach der Wende dafür eingesetzt das die DDR trotz ihrer Fehler nicht verunglimpft wird und das sie nicht nur auf Mauer und Stasi reduziert wird. Er hat sogar eine Art enquete Kommission gebildet.

  • @hopfenkaltschale: Das sehe ich ganz anders. Denn jeder Grenzverletzer wusste worauf er sich einlässt. An der Grenze standen große Schilder wo geschrieben stand, das von der Schusswaffe gebrauch gemacht wird, wenn man versucht die grenze ohne Genehmigung zu passieren. Dadurch hatten die "Opfer" eine Wahl. Frauen und Kinder in Jugoslavien oder Afgahnistan hatten und haben diese Wahl nicht, sie werden erschossen oder weggebommt ohne eine entscheidung zu treffen.

  • @rotfront2011

    Mit der verherrlichung der DDR trägt man auch dazu bei, dass die echten, demokratischen & überzeugten Freiheitskämpfer & Sozialisten verklärt werden. Denn auch von denen wurden nicht gerade wenige zu DDR Zeiten eingesperrt, o.ä., weil sie gegen Ungerechtigkeiten & Unmenschlichkeiten der "Herrschaft" protestierten, oder sich kritisch äußerten.

    Auch diese aufrichtigen & meist überzeugten "Linken", wurden in der DDR gern unterdrückt. Um es gelinde zu umschreiben!

  • @rotfront2011

    Zitat:

    "Ob es 100 Mauertote oder wie von machen Hetzmedien behauptet wird 5000 waren, macht schon einen erheblichen Unterschied"

    Das steht außer Frage. Nur solltest Du die die es gab, nicht verniedlichen!

    Die Verbrechen der Bundeswehr stehen hier nicht zur Debatte, auch wenn ich Dir diesbezüglich mehr als Recht gebe.

    Allerdings ist das ein trotziger Vergleich!

    Man kann das Unrecht des einen "Systems" nicht mit dem eines Anderen kleinreden!

    ►►►

  • @hopfenkaltschale: Darum geht es auch nicht, sondern um die Wahrheit. Ob es 100 Mauertote oder wie von machen Hetzmedien behauptet wird 5000 waren, macht schon einen erheblichen Unterschied. Die Bundeswehr hat vor einiger Zeit einen Luftangriff auf zwei Tanklaser befohlen, dadurch starben ca.160 Frauen und Kinder! Da sagt auch niemand das es 5000 Menschen waren. Die Wahrheit st wichtig um aus der Geschichte zu lernen.

  • @rotfront2011

    Was tut das zur Sache?

    Auch ich denke eher eher links, trotzdem würde mir nie der Gedanke kommen, die Mauermachenschaften so zu verniedlichen!

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