Jedes Jahr ernennt das Weltwirtschaftsforum bis zu 300 außergewöhnliche Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft oder Kultur als Young Global Leaders. Alle engagieren sich in ihren Bereichen für eine bessere Welt. Global 3000 hat 11 der innovativen Denker und Macher interviewt.
Geht es nach Mabel van Oranje, sollten ältere Menschen in unserer Welt wieder mehr zu sagen haben. Die Idee stammt aus Afrika. Dort gibt es in traditionellen Dörfern ‚Elders, die sich um das Wohlergehen der Gemeinschaft kümmern. Sie sind wirklich unabhängig. Solche Führungspersönlichkeiten, so die Idee der Organisation, der van Oranje vorsteht, braucht unsere globalisierte Welt. Darunter sind Nelson Mandela, Jimmy Carter oder Desmond Tutu.
Für Feng Jun aus China hat Führung viel mit Harmonie zu tun. Wenn jeder in einer Wertschöpfungskette zufrieden ist, schafft das Mehrwert, so sagt er. Feng Jun ist Self-Made-Millionär. Er hat mit ein paar Dollar ein Unternehmen gestartet, daß inzwischen Chinas Top-Elektronikmarke ist. Aigu.
Michael Krause hat eine führende Finanzposition in der Logistik-Sparte der Deutschen Post. Der Deutsche machte als Schüler seine ersten Erfahrungen mit dem Thema ‚Leadership. Immer wieder, so stellte er fest, wollten viele Schüler etwas bewegen, aber keiner wollte die Verantwortung dafür übernehmen. Damals wurde er Schulsprecher. Heute ist er ein gefragter Manager. Bei einem Wettbewerb wurde er unter 19.000 Konkurrenten zum ‚Ceo of the Future gewählt.
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