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Podium im Audimax Salzburg Erobert 28.10.2009 #unibrennt

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Uploaded by on Oct 28, 2009

Redetext siehe unten!
Den heutigen Welcome Day für Erstsemestrige haben rund 30 Studierende aus Salzburg dazu genützt, um in einer kurzen Stör- und Mobilisierungsaktion in den heutigen Protesttag zu starten. Schöne Worte und Unverbindlichkeiten seitens der Politik wie sie auch die anwesende Landeshauptfrau Burgstaller und Bürgermeister Schaden an die Erstsemestrigen gerichtet würden sind längst nicht mehr genug! Wir rufen daher alle Studierenden an den Salzburger Universitäten und alle anderen, die sich mit uns solidarisch zeigen möchten, dazu auf, sich heute nachmittag um 15 Uhr unseren Protest- und Demonstrationsaktivitäten anzuschließen!

"Liebe Kolleginnen und Kollegen, Frau Burgstaller, Herr Schaden

Mein name ist Tatjana Markl - ich bin im Vorsitzteam der ÖH Universitätsvertretung.

Wir möchten diese Gelegenheit nutzen nicht den Selbstbeweihräucherungen der politischen VertreterInnen hier den Raum zu überlassen, sondern mit Euch über die Mißstände an der Universität zu reden.

An dem heutigen Welcome Day sollen alle Studierenden in der Universitätsstadt willkommen geheißen werden. Der Alltag von uns Studierenden stellt sich weniger rosig dar, als dieses einmalige happening. Anstelle eines kleinen Geschenkes fordern wir strukturelle Verbesserungen in Salzburg.

Wir wollen die Studierendenfreifahrt! Öffentlicher Transport muss wieder gratis werden. 80% der Studierenden arbeiten fürs Überleben. Jede finanzielle Verbesserung hilft da, wo es nötig ist.

Wir brauchen ein Studibeisel in der Stadt wo sich Studierende ohne Konsumzwang zusammenfinden können. Wo gearbeitet und Kunst gemacht werden kann. Ein Freiraum für Vernetzung und gemeinsames Schaffen. Wir brauchen einen barrierefreien, kostenfreien Raum, den wir selbst verwalten wollen.Seit Jahren ignoriert die Stadt unsere Bedürfnisse! Uns heute vorzugaukeln, sie wäre studierendenfreundlich ist zynisch.

Jahrelange Baustellen in der Bildungspolitik müssen angegangen werden!

Wir kämpfen heute in einem breiten Bündnis gegen die Kommerzialisierung von Bildung, die chronische Unterfinanzierung der Universitäten, der zunehmende Ausschluss von Bildungshungrigen aus unserem elitären System, sowie die Verbesserung der prekären Situation der Forschenden.

Um 15:00 findet bei der Geswi eine Kundgebung mit anschließender Demonstration statt.


Und jetzt stürmt das Buffett, ich erkläre es hiermit für eröffnet!"

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News & Politics

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Top Comments

  • Ich war dort und ich muss sagen, dass ich schockiert war, als dieser peinliche Auftritt stattfand.

    Man soll und darf seine Meinung frei äußern, doch durch so eine Aktion stellt man sich selbst ein Armutszeugnis aus.

    Jeder kennt die Situation der Universitäten, gerade deshalb muss man konstruktive Gespräche führen.

    Ich blicke angesichts der gegenwärtigen Lage trotzdem optimistisch in die Zukunft und hoffe auf besser Zeiten.

  • Wie wär's mit Nr. 8 im Forderungskatalog: "Rhetoriktraining für ÖH-Mitglieder" ?

    Mal ehrlich, was in den letzten Wochen von Studenten auf die Beine gestellt wurde ist wirklich toll. Allerdings kann solche paradoxen Forderungen niemand wirklich ernst nehmen.

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All Comments (40)

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  • also überzeugend klingt und wirkt die mit ihrem zettel nicht.

  • die is ja einfach nur a witz....

  • ja. peinlich beschreibt es am besten. diese pfeifen, welch` störung...

  • Wie peinlich das Fräulein Markl noch nicht mal ganze zusammenhängende Sätze "vorlesen" kann, und die will Deutsch studieren???????

    Sehr traurig!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  • Bitte is das peinlich! Der einzige den man fuer voll nehmen kann is der, der von der Seite reinschreit. Kein Wunder, dass in Oesterreich eine akademische Ausbildung oft als 'nix g'scheits g'lernt' angesehen wird. Und was soll eigentlich das ganze Getue gegen das Bachelor - Master-PhD system? DAS IST INTERNATIONAL EIN VORTEIL! Wachts endlich auf ihr Traeumer.

  • Ja, nur einfach hoffen bringt leider nichts. Dazu kommt dass eben absolut nicht jeder über die Lage der Unis Bescheid weiß und dass man einen solchen Welcome Day an dem nur politisches Superblabla ohne Inhalt auf dem Programm steht, dazu nutzen muss auf sich aufmerksam zu machen. Das Hauptproblem ist ja, dass die Politiker nicht zu konstruktiven Gesprächen bereit sind.

  • Wenn du zugehört hättest, anstatt die rhetorische Leistung zu beurteilen, würdest du merken, dass das durchaus realisierbare Forderungen sind. In keiner Weise paradox. Denn das würde ja bedeuten, dass sie in sich widersprüchlich sind. Was nicht der Fall ist. Fahr doch mal in die Akademiestraße und schau dir die Uni-Gebäude dort an, und dann erzähl noch mal, dass das kein ernst zu nehmender Zustand ist dort...

  • Wie wärs, wenn hier nicht so viele Leute solchen Blödsinn posten würden?@Basl0r: Peinlich ist eher jemand wie du, der brüllen mit p schreibt und dabei andere als ungebildet beschimpft. Frage: Was tust du denn dafür, dass sich was verändert? Du bist wahrscheinlich mit allem zufrieden, oder? Oder sitzt einfach nur nach guter alter österreichischer Manier daham und suderst. Als kleine Übung würd ich dir mal empfehlen, vor so vielen Leuten zu reden. Ohne Mikro aber, gell.

  • Um 15 Uhr war Seminarbetrieb in der GesWi und man hat nicht viel mitbekommen von etwaigen Demonstrationen. War also nur ein laues Lüftchen...

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